Weninger begrüßt Stromkennzeichnung

Ausstieg vom Atomstrom beginnt mit Stromkennzeichnung

Wien (OTS/SK) - Als einen bedeutenden Schritt in Richtung Atomausstieg bezeichnet SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger die heute in Kraft tretende Verordnung zur Stromkennzeichnung. "Die Stromkennzeichnung ist ein erster und zukunftsweisender Schritt in Richtung Ausstieg vom Atomstrom", so Weninger am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In dem Zusammenhang verweist der SPÖ-Umweltsprecher auf die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bundeskanzler Werner Faymann und den NGOs. "Bundeskanzler Werner Faymann hat es mit seiner Entscheidung die NGOs im Rahmen des Atomgipfels konstruktiv einzubeziehen möglich gemacht, dass diese notwendige Verordnung früher als geplant in Kraft treten kann", so Weninger. ****

Die Kennzeichnungspflicht bedeute auch eine wesentliche Verbesserung für die Ökostromanbieter. Zum Beispiel könnte ein Stromlieferant in Zukunft als neues Produkt Ökostrom aus Österreich verkaufen. Elektrizität "Made in Austria" ist so in Zukunft möglich.

Bis dato hat nur die Hälfte der Länder im aus den EU-27 sowie der Schweiz und Norwegen gebildeten europäischen Strommarkt ein funktionierendes Stromkennzeichnungssystem. Deutschland und Italien haben beispielsweise noch gar keines. "Für diese Länder übernimmt Österreich eine Vorreiterrolle", so der SPÖ-Umweltsprecher. In Österreich selbst wird weit mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen als in Gesamteuropa. 2010 stellte die Wasserkraft 51,6 Prozent der erzeugten Elektrizität. Gas, Öl und Kohle kamen auf 34,9 Prozent und "Sonstige", überwiegend Erneuerbare wie Windkraft, Biomasse, Biogas, und Photovoltaik, brachten es auf 13,5 Prozent. (Schluss) sa/rm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003