Frauenberger ad Karl: Diskriminierungen im Namensrecht beseitigen

Wien (OTS) - Die in Wien für das Personenstandswesen zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger begrüßt die heute in der "Presse" nachzulesenden Pläne von Justizministerin Karl in Sachen Namensrecht. Gleichzeitig appelliert Frauenberger an die Ministerin, die Novellierung des Namensrechts auch zur Beseitigung jener Regelungen zu nutzen, die gleichgeschlechtliche PartnerInnen diskriminieren. ****

Gleichgeschlechtlichen PartnerInnen ist es nämlich verwehrt, einen gemeinsamen "Familiennamen" zu tragen, sie dürfen nur einen "Nachnamen" führen. Außerdem dürfen gleichgeschlechtliche PartnerInnen, die einen Doppelnamen annehmen, diesen nicht wie Eheleute durch einen Bindestrich verbinden. "Dadurch werden Menschen gezwungen, ihre sexuelle Orientierung mit dem Namen öffentlich zu machen. Das ist diskriminierend und durch nichts zu begründen. Im Europa des 21. Jahrhunderts sollten alle Menschen ihre Liebesmodelle frei wählen und frei von Diskriminierung leben können", so Frauenberger. (Schluss) lac

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