Ostermayer eröffnet Mediensymposium anlässlich "40 Jahre diplomatische Beziehungen China - Österreich"

Journalistinnen und Journalisten sind "Wegbereiter des Verstehens" zwischen den beiden Ländern - Wichtig, dass sie ohne Druck von außen arbeiten können

Wien (OTS/SK) - Medienstaatssekretär Josef Ostermayer nannte am Mittwoch bei der Eröffnung des ersten chinesisch-österreichischen Mediensymposiums im Bundeskanzleramt "die Pressefreiheit als Garant für Rechtsstaat und Demokratie sowie als Grundvoraussetzung für Gerechtigkeit und Fairness". "In diesem Zusammenhang wird die Frage zu diskutieren sein, inwieweit Medienfreiheit bzw. ihre Einschränkung Bilder beeinflussen oder präzise Bilder sogar verhindern kann", so Ostermayer. Auch die Frage, inwieweit Medien zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Länder beigetragen haben, werde beim Symposium erörtert. ****

Es sei, so Ostermayer, Aufgabe von verantwortungsvollem Journalismus, Informationen zu hinterfragen und zur freien Meinungsbildung beizutragen. "Um dieser Verantwortung nachkommen zu können, ist es aber auch von wesentlicher Bedeutung, dass Journalistinnen und Journalisten als vierte Macht im Staat ihren Aufgaben ohne Druck von außen nachgehen können. Dazu gehört auch, dass Informationsquellen geschützt werden", erklärte Ostermayer. Der Medienstaatssekretär erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es im Herbst letzten Jahres eine Medien-Enquete gab, die zum Ergebnis hatte, dass das Redaktionsgeheimnis gestärkt werden muss.

"Die Beziehungen zwischen Österreich und China sind mittlerweile sehr intensiv und der Besuchsaustausch, vor allem im wirtschaftlichen und politischen Bereich, sehr dicht", so Ostermayer. Der Staatssekretär erinnerte in diesem Zusammenhang an den gemeinsamen Besuch mit Bundeskanzler Werner Faymann in Peking und bedankte sich nochmals für die "wunderbare Reise und sehr intensiven Gespräche". Als "Wegbereiter des Verstehens und der Verständigung zwischen zwei Staaten und zwei Systemen" sieht Ostermayer Journalisten und zitierte zur Untermauerung aus Hugo Portischs "So sah ich China" aus dem Jahr 1965 und Cornelia Vosperniks Buch "China Live".

Beim Mediensymposium nahmen der Vizeminister des Informationsbüros der Volksrepublik China, Wang Zhongwei, Journalisten aus Österreich und China sowie Wissenschafter teil, um Fragen wie die nach der Wahrnehmung Chinas in europäischen Medien - und umgekehrt - zu erörtern. Zu Gast waren u.a. der österreichische Botschafter in China und der chinesische Botschafter in Österreich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kurier-Journalistin Margaretha Kopeinig. (Schluss) bj/ah

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