Aubauer ad Kurz: Generational Accounting jetzt einführen - Budgets künftig generationengerecht gestalten!

Kurz-Vorschlag muss auf alle Generationen ausgeweitet werden

Wien (OTS) - Zur heutigen Forderung von Staatssekretär und
JVP-Chef Sebastian Kurz, man möge künftig alle Gesetze auf ihre Jugendverträglichkeit prüfen, hält Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat fest:

"Der Vorschlag von JVP-Chef Kurz ist sinnvoll und wird daher von uns unterstützt. Allerdings reicht uns eine Jugendverträglichkeitsprüfung alleine nicht aus - man sollte vielmehr grundsätzlich die Frage nach der Auswirkung auf einzelne Generationen bzw Geburtsjahrgänge stellen. Das heißt für uns: Wir wollen ein "Generation-Budgeting" ("generational accounting") als Wirkungsziel verpflichtend für das Budget vorschreiben, d.h. generationengerechte Budgetgestaltung der Einnahmen und Ausgaben des Staatshaushaltes!"

Aubauer zu den Hintergründen: "Schon heute erfolgt im Zuge der Gesetzgebung die Überprüfung nach dem Gender-Aspekt (Hat dieses Gesetz unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen?). Hinzu kommen muss nun der Generationen-Aspekt, das heißt künftig auch folgende Fragen zu stellen: Hat dieses Gesetz unterschiedliche Auswirkungen auf einzelne Geburtsjahrgänge? Hat dieses Gesetz unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen in bestimmten Lebensphasen? Zu unterscheiden wären dabei die Lebenssituationen "vor / in / nach der Familienphase" und "vor / in / nach der Arbeitsphase". Mit dieser Maßnahme kann Österreich in eine generationengerechte Zukunft gehen!"

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