FPÖ-Strache: Österreich muss sich Allianz der Vernunft anschließen

Ehemalige Kronländer zeigen wie es geht

Wien (OTS) - "Österreich muss sich der Allianz der Vernunft anschließen und ebenso wie die Slowakei die Ausweitung des EU-Rettungsschirms ablehnen", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Die ehemaligen Kronländer Slowakei und Ungarn, die ebenfalls gegen die mächtige Bankenlobby in Brüssel auftreten würden, seien logische Verbündete für Österreich, so Strache.

"Wir sind dem österreichischen Volk verpflichtet und nicht den Banken und Spekulanten", betonte Strache, der auch die Teilnahme des US-Finanzministers an den Verhandlungen in Brüssel ablehnt. "Solange kein Vertreter Europas das Haushaltsdefizit in Amerika mit verhandelt, hat auch kein US-Minister etwas in Brüssel verloren", so Strache, der die US-Amerikaner daran erinnerte, dass es ihre Banken gewesen seien, die die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hätten.

Erneut warnte Strache davor unentwegt Milliarden um Milliarden in die Pleitestaaten zu pumpen, denn so drohe am Ende der Bankrott aller Euro-Länder. Es sei höchste Zeit für die Politiker in EU-Europa sich vom Joch der Großbanken und Spekulanten zu befreien und endlich ans eigene Volk zu denken, wie das die Slowakei vorbildlich vorexerziere.

Europa habe derzeit die Möglichkeiten der Bildung einer neuen Hartwährungszone oder eines Ausschlusses schwacher Länder aus der Euro-Zone, betonte Strache, der ein Ende des staatlichen Pyramidenspiels forderte, das nur die Bürger belaste und keinerlei Resultate liefere. Das Motto der FPÖ bleibe jedenfalls "Unser Geld für unsere Leut", so Strache.

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