WdF gegen Steuerankündigungspolitik der Regierung

"Ankündigung der Reichensteuer bewirkt Standortverlagerung ins Ausland"

Wien (OTS/WdF) - Die derzeitige Ankündigungspolitik der Regierung, ohne konkrete Pläne vorzulegen, ist laut der unabhängigen Managerinteressensvertretung verantwortungslos und standortschädlich. Rechtsberater unter den WdF-Mitgliedern orten eine verstärkte Beratungsnachfrage von Österreichern bei Beratern im Inland als auch im Ausland nach Standortverlagerung ins Ausland.

Insbesondere die Ankündigung der Reichensteuer veranlasst Geldvermögen zu solchem Nachfragebedarf und verunsichert mögliche betroffene Österreicher, die Wege der Kapitalverlagerung ins Ausland suchen. Wenn Milliardenvermögen auf Verdacht hin ins Ausland verlagert werden, anstatt in der österreichischen Wirtschaft zu arbeiten, bedeutet dies einen klaren Standortnachteil.

Aber auch als Holding-Standort wird Österreich aufgrund dieser Steuerdiskussion und Steuerverunsicherungspolitik immer mehr in Frage gestellt und werden wieder Standorte wie Luxemburg, Slowakei oder Schweizer Kantone vermehrt in Betracht gezogen.

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