Wiener Bus kann Leben retten

Stadt Wien stellt Behindertenbus für Moldawien zur Verfügung

Wien (OTS) - Im Rahmen der Wiener Auslandshilfe wurde am 13. September 2011 ein nicht mehr benötigter Omnibus durch Vertreter der Magistratsdirektion-Auslandsbeziehungen und der MA 48 an den Verein Confinis übergeben. Der speziell für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen adaptierte Bus wird für Transporte von kranken und pflegebedürftigen Personen in den im Norden von Moldawien gelegenen Bezirken Briceni, Edinet und Rascani eingesetzt werden. Die Stadt Wien möchte damit einen Beitrag zur Stärkung des Gesundheitssektors in Moldawien leisten. Das moldawische Gesundheitssystem ist chronisch unterversorgt, wodurch besonders die Schwächsten der Gesellschaft zu leiden haben. Selbst im akuten Notfall ist der rasche Transport zu einem Krankenhaus in dieser Region Europas nicht gewährleistet. Das Wiener Spezialfahrzeug wird es für PatientInnen möglich machen, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen bzw. Physiotherapien zu erhalten.

Zwt.: Ärmstes Land in Europa

Die aus der Auflösung der Sowjetunion hervorgegangene Republik Moldau (Moldawien) gilt derzeit als das ärmste Land in Europa. Beim Human Development Index (HDI) rangiert Moldawien an 99. Stelle von 169 erfassten Staaten. Als Land mit mittlerem Entwicklungsstand liegt es ungefähr gleich auf mit dem afrikanischen Staat Botswana oder den Philippinen in Asien. Auf Grund der prekären ökonomischen und sozialen Situation ist Moldawien auch ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit dem Jahr 2009 ist Moldawien auch Mitglied der von der Europäischen Union initiierten Östlichen Partnerschaft, wodurch eine schrittweise Annäherung an europäische, sozioökonomische Standards erreicht werden soll. Mit dem übergebenen Spezialbus möchte auch die Stadt Wien einen Beitrag zu Verbesserung der Sozialstandards in Moldawien leisten.

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