ÖSTERREICH: Mordanklage gegen "Unschuldigen"

Niederösterreicher saß 711 Tage in Haft, kam dann frei - jetzt muss er wegen versuchten Mordes vor Gericht

Wien (OTS) - Wende im Kriminalfall um den 42-jährigen Niederösterreicher Franz Ambrosi. Der Mann, der wegen eines Mordversuchs an seiner damaligen Frau verurteilt worden war und 711 Tage im Gefängnis saß, muss nun erneut vor Gericht, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

Ambrosi war am 13. Juni 2009 unter großem medialen Aufsehen aus der Haft entlassen worden. Nun wird erneut Anklage gegen den zweifachen, geschiedenen Vater erhoben. Ein Schweizer Gutachter-Team soll ihn belasten.

Ambrosi hatte immer seine Unschuld beteuerte. Die Grazer Anwältin Karin Prutsch erreichte im Juni 2009 eine Wiederaufnahme des Verfahrens - und die sofortige Freilassung ihres Mandanten. Jetzt steht die Freiheit des 42-Jährigen erneut auf dem Spiel. Seine Anwältin bezeichnet die erneute Anklageerhebung im ÖSTERREICH-Gespräch als "nicht nachvollziehbar".

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