Jakob Auer setzt auf Verhandlungen statt plumpem Aktionismus

ÖVP-Abg.: Auf welcher Seite stehen die Grünen eigentlich?

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Nur wenige Tage, nachdem rund 2.000 Bäuerinnen und Bauern für den Erhalt der heimischen Schweineproduktion demonstrierten, versperren einige wenige Tierschutzaktivisten mit medialem Getöse den Zugang zum Landwirtschaftsministerium. "Wenn 15 Tierschutz-Aktivisten sich an Türen ketten, berichtet der ORF am Küniglberg mit Bild und Ton. Wenn 2.000 Bauern ihre Sorgen dem Bundespräsidenten persönlich und friedlich kundtun, ist es dem ORF in Wien keine Silbe wert", kritisiert der ÖVP-Abg. Jakob Auer die mediale Ungleichbehandlung. Auf beiden genannten "Veranstaltungen" fanden sich Grüne Parlamentarier ein. "In Ried versuchte der Grüne Agrarsprecher, die verunsicherten Schweinebauern zu beruhigen. In Wien bringt die Grüne Tierschutzsprecherin den Aktivisten Kaffee und Kuchen zur Stärkung", verweist Auer zudem auf "die Scheinheiligkeit, mit der hier am Rücken der Bauern Parteipolitik gemacht werden soll".

"Die einzige Partei, die in der Frage eine klare Haltung hat und im Sinne der Schweinebauern auch einen Kompromissvorschlag zur Lösung eingebracht hat, ist die Volkspartei", fordert Auer von Gesundheitsminister Stöger endlich Auskunft darüber, inwieweit er bereit ist, eine Lösung in diesem seit Monaten andauernden und für die Branche Nerven zerreibenden Konflikt zu finden. "Unter dem Deckmantel des Tierschutzes eine ganze Wirtschaftsbranche in Bedrängnis zu bringen, sollte für einen Minister Grund genug sein, zu handeln", erwartet der ÖVP-Abgeordnete endlich Rechtssicherheit für die Schweinebauern.
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