Berlakovich: Mehr Energieeffizienz und weniger Kosten für unsere Bauernhöfe

1 Million für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

Wien (OTS) - Die angestrebten Klimaziele werden allein durch die Forcierung erneuerbarer Energien nicht erreicht werden können. "Das riesengroße Potenzial liegt in der effizienten Nutzung von Energie. Die Steigerung der Energieeffizienz erspart uns nicht nur klimagefährdende Treibhausgasemissionen, sondern auch unseren Bäuerinnen und Bauern Energiekosten. Sie macht uns zusätzlich unabhängig von importierten Brennstoffen. Das ist eine absolute Win-Win Situation", erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich.

Für das heute startende Programm "Energieeffizienzscheck für Land-und Forstwirtschaft" stehen 1 Million Euro zur Verfügung. Gefördert werden Erst- und Umsetzungsberatungen zur Energieeffizienzsteigerung. "Mit den Beratungen erhöhen wir den Wis-sensstand rund um den Themenkomplex 'Energie' und auch den unmittelbaren Energieverbrauch. Rund 1200 Beratungen können mit dem Förderbudget durchgeführt werden - diesen sollen so viele Maßnahmen so schnell wie möglich folgen", so Berla-kovich.

Die Beratungen werden ausschließlich von spezifisch fachlich ausgebildeten EnergieberaterInnen durchgeführt. Land- und forstwirtschaftliche Grundkenntnisse und fundiertes, energietechnisches Wissen sind neben einer entsprechenden Beratungserfahrung bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft Voraussetzung für eine Beratungsleistung für dieses Förderprogramm. "Uns ist es wichtig, dass die Potentiale der ein-zelnen Betriebe gezielt erhoben werden. Daher liegt die Latte für unsere BeraterInnen bei diesem Programm besonders hoch", betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Die Förderung für die Erstberatung und für die Umsetzungsberatung beträgt 90% der Beratungskosten. Pro Beratung werden maximal 750 Euro anerkannt. Das Förderansuchen muss online über die Website www.lw-scheck.at gestellt werden. Das Pro-gramm läuft bis 31.12.2012. "Dieses Programm bringt mehr Energieeffizienz, mehr Klimaschutz und geringere Kosten für unsere Bauernhöfe", so Berlakovich.

Nähere Informationen zur Förderung und dem Ablauf unter
http://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/

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