BZÖ-Petzner kritisiert Vereinnahmung des ORF-Landesstudios Kärnten durch FPK und Dörfler

Wien (OTS) - "Entscheidungen in personellen Fragen obliegen im ORF dem Stiftungsrat und Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und sonst niemandem. Es ist daher inakzeptabel und ein Schaden für das Landesstudio Kärnten, wenn Landeshauptmann Dörfler durch eine mediale Ernennung den Eindruck erwecken will, er habe die neue Landesdirektorin im Landesstudio Kärnten bestimmt. Abgesehen davon, dass dem gar nicht so ist, denn nicht Dörfler, sondern der ORF-Generaldirektor hat das gesetzliche Bestellungsrecht. Und Wrabetz hat mit Karin Bernhard einen sehr guten Vorschlag gemacht. Dörfler hat lediglich sein Anhörungsrecht zugestanden bekommen und genutzt. Mehr nicht." Das sagt BZÖ-Mediensprecher NRAbg. Stefan Petzner in einer Stellungnahme und merkt noch an, dass das FPK immer Martin Weberhofer am Posten des Landesdirektors haben wollte und diesen mit aller Vehemenz durchsetzen wollte. Petzner: "Es ist Wrabetz hoch anzurechnen, dass er sich auf diesen blauen Postenschacher nicht eingelassen und sich die FPK samt Dörfler nicht durchgesetzt hat."

Vorausgesetzt, dass Karin Bernhard am Donnerstag vom zuständigen Generaldirektor und dem Stiftungsrat als neue Landesdirektorin des ORF Kärnten tatsächlich bestellt wird, wünscht der BZÖ-Mediensprecher der neuen Landesdirektorin und ihrem Team für deren Aufgabe alles Gute, viel Kraft und viel Erfolg. "Karin Bernhard ist eine Frau mit einem starken Charakter und viel Erfahrung im Medienbereich. Ich bin mir sicher, dass sie für eine starke, objektive und unabhängige Berichterstattung des ORF Kärnten in den Kärntner Farben und nicht im Sinne einer Parteifarbe sorgen wird", sagt Petzner.

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