SPÖ Kaiser zu Neubesetzung ORF-Kärnten: Vorbehaltliche Gratulation an Karin Bernhard, Danke an Willy Haslitzer und Rüffel für Dörfler.

Auf Straße des Erfolges soll eine Frau Steuer des ORF-Kärnten übernehmen. Unabhängigkeit und Objektivität müssen gewahrt werden. Versuch politischer Einflussnahme wird abgelehnt.

Klagenfurt (OTS) - Unter Vorbehalt der Zustimmung des eigentlich für die Ernennung zuständigen, unabhängigen ORF-Stiftungsrates gratuliert SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser der neuen, designierten Direktorin des ORF-Landesstudios Kärnten, Karin Bernhard.

"Ich würde mich freuen, wenn mit Karin Bernhard eine kompetente und erfahrene Journalistin das Steuer des Landesstudios auf der Straße des Erfolges von Willy Haslitzer übernimmt", so Kaiser. Verwunderlich sei laut Kaiser allerdings das Vorgehen von Landeshauptmann Dörfler, der die Wahl von Karin Bernhard zwei Tage bevor der unabhängige ORF-Stiftungsrat seine Entscheidung verkündet, kund gemacht hat.

"Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter - das dürfte Gerhard Dörfler glauben - kommt man ohne ihr", erinnert Kaiser Dörfler daran, dass ihm lediglich ein Vorschlags- aber kein Ernennungsrecht zustehe. Mit seinem Drang nach Selbstdarstellung erweise Dörfler nun nicht nur sich sondern leider auch der neuen Direktorin und dem gesamten Landesstudio Kärnten einen Bärendienst, indem er eine so wichtige Personalentscheidung mit der Diskussion einer versuchten politischen Einflussnahme überlagert.

"Im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner sowie auch im Interesse des Landesstudios ist mir wichtig, dass die Objektivität und Unabhängigkeit in der Berichterstattung jedenfalls gewahrt wird", so Kaiser.

Die Wahl von Karin Bernhard wäre jedenfalls erfreulich und auch ein deutliches Signal dafür, dass Frauen sich vermehrt und erfolgreich für Führungspositionen in Unternehmen bewerben.

Der SPÖ-Chef bedankt sich auch beim scheidenden Direktor Willy Haslitzer, der gemeinsam mit seinem Team das Landesstudio Kärnten zum erfolgreichsten aller ORF-Landesstudios gemacht hat. "Mit Willy Haslitzer verbinden mich einige gemeinsame Erinnerungen und Aktivitäten. Für seine Zukunft wünsche ich ihm als Gesundheitsreferent vor allem viel Gesundheit und die Zeit jene Dinge zu tun, die ihm bis dato berufsbedingt nicht möglich waren", so Kaiser, der abschließend schmunzelnd festhält:

"Es wird schwer, bei der nächstjährigen Wörtherseeüberquerung, die wir gemeinsam unter dem Titel "Schwimmen statt Baden" ins Leben gerufen haben, vor Willy Haslitzer zu bleiben, weil er jetzt viel Zeit zum Trainieren hat".

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