FPÖ: Strache: Faymann verschließt die Augen vor der Wirklichkeit

Angeblicher Schutzschirm ist in Wahrheit Haftungs- und Knebelungsschirm

Wien (OTS) - "Die Bundesregierung verschließt nach wie vor die Augen vor der Wirklichkeit", meint FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zu den Aussagen von SPÖ-Bundeskanzler Faymann zu Griechenland und zum Euro-"Schutzschirm", der laut FPÖ-Chef in Wahrheit ein Haftungs- und Knebelungsschirm ist.

"Faymann kommt mir vor wie jemand, der die Augen schließt, sich die Ohren zuhält und laut vor sich hin summt, weil er glaubt, dass ihm auf diese Weise nichts passieren kann", charakterisiert Strache das Verhalten des SPÖ-Vorsitzenden. Leider sei dieses Phänomen aber innerhalb der EU weit verbreitet. Anstatt sich dem Problem zu stellen, sehe man die Lösung in einer immer weiteren Ausdehnung des Haftungsschirms. Strache bekräftigte in diesem Zusammenhang auch den entschiedenen Widerstand der Freiheitlichen gegen die Ausweitung der EFSF, mit der sich der Haftungsrahmen Österreichs auf 21,6 Milliarden Euro erhöhen würde. Dazu käme eine Zusatzbelastung von Kosten und Zinsen von 7,1 Milliarden Euro. Insgesamt wird der gesamte Haftungsrahmen des EFSF von 440 Milliarden Euro auf 779 Milliarden Euro erhöht.

Es sei auch bezeichnend, dass sich Faymann dagegen wehre, einen Ausschluss bzw. Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion auch nur zu diskutieren. Besonders absurd sei seine Aussage, dass eine Insolvenz Griechenlands "Kosten verursachen" würde. "Offenbar übersieht der Herr Bundeskanzler, dass die Eurokrise schon jetzt Kosten verursacht, die völlig untragbar sind", so Strache. Wenn man den jetzigen Weg einfach weitergehe, drohe der finanzielle Kollaps aller Euro-Länder, warnte der FPÖ-Obmann.

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