Bildungsministerin Schmied: "OECD-Studie bestätigt die Bildungsreform"

Ergebnisse der Studie Education at a glance zeigen: "Österreich ist Weltmeister bei berufsbildenden Schulen. Bildungsreform kommt im Klassenzimmer an."

Wien (OTS) - Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied zeigt sich
nach einer Analyse der Österreich-Daten zur OECD-Studie Education at a glance erfreut über die Fortschritte der Bildungsreform in Österreich: "Viele der Reformen kommen jetzt im Klassenzimmer an. Wir sind Weltmeister bei den berufsbildenden Schulen mit Platz 1 sowohl in der OECD- als auch in der EU-Wertung. In keinem anderen Land lernt ein so hoher Anteil an Jugendlichen in der Sekundarstufe II im berufsbildenden Bereich. Das ist ein wesentlicher Faktor für die niedrige Jugendarbeitslosigkeit, um den uns sehr viele Industriestaaten beneiden."

Auch dass Österreich beim Anteil der Bevölkerung, der einen Abschluss in der Sekundarstufe II erreicht, weit über dem OECD- und EU-Durchschnitt liegt, schlage sich positiv in den Daten zur Arbeitsmarktsituation nieder, so die Bildungsministerin.

"Besonders wichtig für die künftige Qualität des Unterrichts und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung ist, dass eine der zentralen Bildungsreformen der Bundesregierung, die Senkung der Klassenschülerzahl, in den Klassenzimmern angekommen ist", erklärt Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied weiter - sowohl bei der durchschnittlichen SchülerInnenzahl pro Klasse als auch beim Betreuungsverhältnis (SchülerInnen pro Lehrkraft) liegt Österreich mittlerweile klar besser als der OECD-Durchschnitt.

Die OECD unterstreicht erwartungsgemäß die wirtschaftlichen Implikationen von Bildung wie besseres Einkommen und höhere Steuerleistung. "Es ist mir ein Anliegen zu unterstreichen, dass sich Bildung und Ausbildung auch auf die Demokratie und das persönliche Lebensgefühl positiv auswirken", so Schmied abschließend.

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