Brunner bei TierschützerInnen-Aktion: Berlakovich setzt auf Polizei statt Diskussion - politisches Armutszeugnis

Grüne: Tierschutz muss gefördert werden - nicht der Kastenstand

Wien (OTS) - Christiane Brunner, Tierschutzsprecherin der Grünen, erklärt sich solidarisch mit den TierschützerInnen, die das Landwirtschaftsministerium blockieren: " Die Weigerung von Minister Berlakovich, an einer Lösung mitzuarbeiten, die den verfassungswidrigen Zustand der Schweinehaltung beendet, ist ungeheuerlich. Dass der Minister sich sogar aktiv gegen ein Ende der tierquälerischen Praxis einsetzt, ist ein Skandal".

"Da der Minister sich jeglicher inhaltlicher Diskussion verwehrt, bleiben den TieschützerInnen nur drastische Mittel um sich Gehör zu verschaffen. Dass Berlakovich eher die Polizei einsetzt, als sich mit Argumenten auseinanderzusetzen, ist ein politisches Armutszeugnis. Dennoch ist es ihm nicht gelungen, die Aktion beenden zu lassen. Und es wird ihm auch nicht gelingen, die gesetzlich geforderten Verbesserungen bei der Schweinehaltung zu verhindern - wir werden den längeren Atem haben", erklärt Brunner weiter.
Schon im Juli 2009 haben die Grünen einen Antrag eingebracht, der zum Ziel hatte, den tierquälerischen Kastenstand in der Zuchtschweinehaltung zu beenden. Im März 2011 legte das Gesundheitsministerium einen Entwurf für eine Verordnungsänderung auf den Tisch, die zumindest wesentliche Verbesserungen in der Zuchtschweinehaltung vorsieht. Doch Minister Berlakovich blockierte jegliche Veränderung. "Minister Berlakovich, beenden sie ihre Blockadehaltung und unterstützen sie die Bäuerinnen und Bauern beim Einstieg in den Umstieg zu einer tiergerechteren Schweinehaltung. Anstatt jegliche Diskussion zu verweigern, sollten sie sich endlich unseren Argumenten öffnen. Das würde den Tieren und unseren Bäuerinnen und Bauern helfen und die TierschützerInnen könnten ihre Aktion beenden", fordert Brunner.

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