FPÖ-Riemer, Samt: Atomexplosion macht deutlich: Atomkraft hat keine Zukunft!

Steirische Freiheitliche kritisieren Laufzeitverlängerung des AKW Krsko sowie die geplante Errichtung eines Atommülllagers!

Graz (OTS) - Anlässlich der gestrigen Explosion auf einem französischen AKW-Gelände bei Avignon beziehen die Steirischen Freiheitlichen eindeutig Stellung. FPÖ-NAbg. Sepp Riemer: "Der neuerliche Vorfall zeigt einmal mehr, dass Atomunfälle nicht nur im fernen Asien, sondern auch bei uns in Europa vorkommen können. Vor diesem Hintergrund ist die Laufzeitverlängerung des auf einer Erdbebenlinie liegenden grenznahen AKW Krsko überhaupt nicht nachvollziehbar" so FPÖ-Nationalratsabgeordneter Sepp Riemer.

"Das Feuer auf dem französischen AKW-Gelände brach in einem Atommülllager aus. Genau ein solches plant auch Slowenien im grenznahen Bereich zu errichten" zeigt sich FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Peter Samt entsetzt und verweist auf seinen Antrag, die Errichtung eines Atomrestmülllagers im steirischen Grenzbereich zu verhindern.

Angesichts des französischen Atomunfalls, bei dem eine Person ums Leben kam und weitere verletzt wurden, erneuern die Steirischen Freiheitlichen ihre Forderung nach der Abschaltung des slowenischen Atomkraftwerks in Krsko. "Die Atomkraft ist keine sichere Energiequelle. Wie am französischen Beispiel sichtbar, kann selbst 27 Jahre nach der Stilllegung sich ein Unfall ereignen. Wir dürfen nicht vergessen, dass das AKW Krsko auf einer Erdbebenlinie liegt. Wie es um die Sicherheitsvorkehrungen und Auswirkungen auf Österreich bei einem eintretenden Erdbeben bestellt ist, ist völlig unklar" so der südsteirische Nationalratsabgeordnete Sepp Riemer.

Bedenklich stimmt LAbg. Peter Samt die Tatsache, dass ein Verbrennungsofen im Atommülllager für schwach radioaktive Abfälle explodierte. "Slowenien plant gerade die Errichtung eines Endlagers für schwach- und mittelaktiv strahlende nukleare Abfälle. Der heutige Vorfall zeigt einmal mehr, welche Bedrohung auch von Atommülllagern ausgeht" so Samt. Der Abgeordnete weiter: "Wir werden daher bei der nächsten Landtagssitzung einen Antrag einbringen, der die Regierung auffordert, alles Notwendige zu unternehmen, um die Errichtung eines Atommülllagers in der Nähe des grenznahen AKW Krsko zu verhindern", so Samt abschließend.

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