FPÖ: Winter: Römersiedlung Flavia Solva nicht zuschütten, sondern für kommende Generationen bewahren!

Heimisches Kulturgut wird der identitätslosen linken Zeitgeistkultur geopfert

Wien (OTS) - Für Unverständnis bei der steirischen FPÖ-Abgeordneten Susanne Winter sorgt das kolportierte Zuschütten der Römersiedlung im südsteirischen Wagna (Bezirk Leibnitz) aus Geldmangel. Das landeseigene Universalmuseum Joanneum kann sich die in den 1980ern freigelegte römerzeitliche Ausgrabungsstelle samt Museumsgebäude wegen der politisch vorgegebenen Einsparungen von 400.000 Euro nicht mehr länger leisten.

Für Winter ist diese Haltung symptomatisch für die derzeitige Kulturpolitik des Landes. "Die Werte und materiellen Zeugnisse unserer angestammten Kultur werden vernachlässigt, dafür verpulvert man Millionen Euro an Steuergeld in die Multi-Kultur", kritisiert die Abgeordnete. Die archäologische Fundstelle Flavia Solva sei kulturhistorisch sowie touristisch von größter Bedeutung und stehe noch dazu im Lehrplan für Geschichte aller Schultypen. "Dass ein so bedeutendes Kulturgut dem Verfall preisgegeben wird, indem die durch den Steuerzahler finanzierten freigelegten Mauern einfach wieder zugeschüttet und begrünt werden, ist eine Schande", zeigt sich Winter fassungslos.

Auch die bislang verabsäumte vertragliche Einigung zwischen dem Land Steiermark und den zuständigen Bundesministerien zur Rettung des Freilichtmuseums Stübing ist für die steirische FPÖ-Abgeordnete unerklärlich: "Das Museum ist einzigartig. Nirgendwo sonst können Erwachsene und Schüler die bäuerliche Kultur und Lebensart besser kennenlernen. Mit den dortigen Aktionstagen wird altes Kunsthandwerk gepflegt und Brauchtum an die Bevölkerung herangetragen. Unsere Volkskultur sollte den Ministerien mehr wert sein als die identitätslose linke Zeitgeistkultur", so Winter.

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