Finanzbuddha: Fehlberatung der Bank Austria in Vorarlberg!

Schaden beträgt zwei Millionen Euro

Wien (OTS) - Eine spekulative Derivatkonstruktion hat die Bank Austria einem namhaften Unternehmen in Vorarlberg empfohlen. Die im Immobilienbereich tätige Firma sieht sich jetzt mit einem Schadensausmaß von zwei Millionen Euro konfrontiert. Fehlberatung wirft das Beratungsunternehmen Finanzbuddha der Bank Austria in diesem Fall vor. "Wäre die Marge der Bank Austria nicht ins Gewicht gefallen, hätte der Schaden für den Kunden `nur`165.000 Euro betragen," stellt dazu der gerichtlich beeidete Sachverständige Sascha Stadnikow von Finanzbuddha im Rahmen einer Nachkalkulation des Derivatgeschäftes fest. (Das Gutachten ist unter www.finanzbuddha.at im Wortlaut nachzulesen).

In ersten Verhandlungen hat die Bank Austria dem geschädigten Kunden ein Schmerzensgeld von EUR 700.000 Euro angeboten. Das Vorarlberger Unternehmen gibt sich damit jedoch nicht zufrieden. "Zu Recht!", meint Finanzbuddha, der das Unternehmen in diesem Fall berät. Die geschädigte Firma verlangt objektive Maßstäbe für die Schadenwiedergutmachung. Sollte die Bank weiterhin ihre Margen einbehalten wollen, wird das geschädigte Vorarlberger Unternehmen mögliche strafrechtliche Schritte prüfen. "Neben zahlreichen formalen Fehlern der Bank Austria in diesem Fall, stellt ein Gerichtsurteil des Deutschen Bundesgerichtshofs vom 22.03.2011 in einem ähnlichen Fall zusätzlichen Rückenwind dar," betont der Sachverständige Stadnikow. Darin wurde die Deutsche Bank zu Schadenersatz verurteilt, nachdem ein mittelständisches Unternehmen hohe Verluste bei hochkomplexen Zinswetten erlitten hatte und vor Gericht gegangen war.

In Vorarlberg ist dies der erste derartige Fall, der bekannt geworden ist. In der Steiermark, im Burgenland und in Niederösterreich gibt es jedoch zahlreiche ähnliche Fälle, die mehrheitlich mittelständische Unternehmen betreffen. "Auf Grund der bisherigen Erfahrung gehen wir davon aus, dass es auch in Vorarlberg weitere Geschädigte gibt," so Stadnikow.

Generell empfiehlt Finanzbuddha geschädigten Kunden bei der Evaluierung der Finanzgeschäfte folgende Fragen an die betreuende Bank zu stellen:

1) Was haben Sie bei Abschluss des Geschäftes mit mir verdient?
2) War dieser Ertrag marktüblich?
3) Welchen Anteil hat die Bankmarge am heutigen Schaden?

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Gerald Zmuegg,Finanzbuddha GmbH.
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