• 10.09.2011, 15:15:18
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Inzest-Fall: Vater vermutet im ÖSTERREICH-Interview Intrige

Gottfried W. in ÖSTERREICH: "Ich habe meine Kinder nie angefasst", "Da wollte jemand an mein Haus kommen."

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Sonntag-Ausgabe) meldet sich der gestern aus der Haft entlassene
Gottfried W. zu Wort. Er stand unter Verdacht, seine beiden Töchter
jahrelang missbraucht zu haben, wurde aber jetzt von diesen
entlastet.

Gottfried W. gegenüber ÖSTERREICH: "Ich habe meine Kinder nie
angefasst, nie geschlagen." Der 80-Jährige vermutet hinter den
Anschuldigungen eine Intrige: "Die Aussagen hat ihnen (den Töchtern,
Anm.) jemand eingeredet, um an mein Haus zu kommen und mich ins Heim
abzuschieben. Die Kinder sind ja schon entmündigt. Aber ich werde nun
ein testament machen und es so abfassen, damit meine Kinder sicher
das Haus kriegen."

Seinen beiden Töchtern macht Gottfried W. keine Vorwürfe: "Ich bin
ihnen nicht böse. Sie gehen mir ab, außerdem brauche ich sie doch für
den Haushalt. Ich bin doch ganz allein."

Gottfried W. behauptet, während seiner haft kaum einvernommen
worden zu sein. W.: "Ich habe nie einen Polizisten gesehen, nur, als
sie mich vom Spital ins Gefängnis brachten. Nur Psychiater haben zwei
Mal mit mir geredet. Erst meinem Anwalt habe ich dann alles sagen
können."

Erst nach und nach hätte er die Vorwürfe begriffen. Gottfried W.:
"Aber dann habe ich nicht lockergelassen, immer gesagt: Schneidet mir
den Kopf ab, aber von der Wahrheit steige ich nicht herunter." Und
ich habe stets geglaubt, dass die Wahrheit ans Licht kommt."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:redaktion@oe24.at

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