AGRANA weist Marktmissbrauchs-Vorwürfe seitens Arbeiterkammer entschieden zurück

Wien (OTS) - AGRANA weist jegliche Vorwürfe hinsichtlich eines behaupteten Marktmissbrauchs, wie ihn AK-Direktor Werner Muhm heute formuliert hat, entschieden zurück.

Die hohen Zuckerpreise sind weder eine rein österreichische Entwicklung, noch im Einflussbereich von AGRANA gelegen. Sie sind einerseits eine Folge des derzeit hohen Weltmarkt-Zuckerpreisniveaus sowie andererseits der Zucker-Unterversorgung in der EU: Konkret ist seit der Reform der EU-Zuckermarktordnung die Zuckerproduktion in der EU zur Versorgung des EU-Marktes mit 13,3 Mio. Tonnen Quote begrenzt. Der Bedarf liegt bei ca. 17,3 Mio. Tonnen. Die fehlende Menge muss vom Weltmarkt importiert werden, wodurch das Preisniveau am Zucker-Weltmarkt unmittelbar auf die Zuckerpreise in Europa wirkt. Zum derzeit sehr hohen Weltmarkt-Zuckerpreisniveau tragen auch die enorm angestiegenen Spekulationen bei, wie der AK-Direktor in seiner Stellungnahme selbst feststellt.

Das vom Segment Zucker in den letzten drei Jahren in Summe erwirtschaftete operative Ergebnis beläuft sich tatsächlich auf rund 64 Mio. Euro, dieses enthält auch die Aktivitäten der osteuropäischen Tochtergesellschaften. Die operative Marge entspricht damit durchschnittlich 3,1 %.

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