FPÖ-Gradauer: ESM bedeutet endgültige Einführung der Transferunion

Nur das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone kann den Euro noch retten

Wien (OTS) - "Der neue Euro-Haftungsschirm in der Höhe von 700
Mrd. Euro schädigt Österreich massiv und wird trotzdem nicht ausreichen, um die Pleitestaaten zu retten. Durch die Einführung des ESM wird die EU endgültig zur Transferunion und die leistungsstarken Länder wie Österreich werden auf Dauer dazu verurteilt, das Steuergeld ihrer Bürger in insolvente Staaten zu schicken, damit diese ihre Schulden bedienen können", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer im heutigen Hauptausschuss im Parlament.

Alle Wirtschaftsexperten seien sich mittlerweile einig, dass die Teilnahme Österreichs am permanenten EU-Haftungsschirm zu Steuererhöhungen führen werde. "Als weitere Folge sagen die meisten Wirtschaftsexperten eine massive Inflation und somit eine Eigentumsentwertung voraus. Zahlreiche namhafte Wirtschaftswissenschaften bestätigen bereits die ökonomische Unvertretbarkeit und Sinnlosigkeit des Haftungsschirms. Auch IHS Chef Felderer hat kürzlich in Frage gestellt, ob es immer möglich sein wird, ein Land wie Griechenland in der Eurozone zu halten", zitiert Gradauer. Als Alternative sieht die FPÖ das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone und die Schaffung einer Hartwährungsunion.

"Die Griechische Tragödie entpuppt sich immer mehr als Fass ohne Boden. Ein schnelles Umdenken ist die letzte Rettung für den Euro, denn auch der dritte Rettungsversuch durch neuen Euro-Haftungsschirm wird nicht reichen", so Gradauer abschließend.

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