FPK-Darmann: News-Aktion erinnert an britischen Medienskandal

Klagenfurt (OTS) - "Darf jetzt kein Arbeitsgespräch von Behördenvertretern mit Verantwortlichen des Gerichtes stattfinden, ohne dass Boulevardmedien wie "News" daraus eine krause Geschichte konstruieren", rätselt der stellvertretende FPK-Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

Es stellt sich die Frage, wie es dazu kommen konnte, das dem LR Mag. Christian Ragger von News-Fotografen aufgelauert wird, wenn er beim Oberlandesgericht in Graz einen Termin hat. Man fühlt sich an den britischen Skandal rund um die Boulevardzeitung "News of the World" erinnert. Dabei zeigte sich in England, wie dort über viele Jahre Medien auf verschiedenen illegalen Wegen Menschen bespitzelt haben. Wenn der Termin eines Arbeitsgespräches im Gericht auf rätselhafte Weise zu Medien gelangen kann, drängt sich der Eindruck auf, dass auch Österreich nicht weit von solchen Bespitzelungsaktionen entfernt sein dürfte.

"Wie weit geht die Macht der Medien, wenn solche Dinge passieren?", fragt sich Darmann. "Welche Mittel wendet "News" an?"

Es entstehe jedenfalls ein bedenkliches gesellschaftliches Klima, wenn solche Methoden, die an die Stasi erinnern, Platz greifen und wenn die politische Berichterstattung rein durch kuriose Spekulationen geprägt werde. "Es war auch richtig, dass LR Ragger angesichts solcher Umstände den Termin nach telefonischer Rücksprache mit seinem Gesprächspartner abgesagt hat," sagte Darmann abschließend.

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