ÖAMTC begrüßt Einführung eines automatischen Notrufsystems für Neuwagen (+Foto,+Video)

Club setzt sich seit Jahren für lebensrettende Sicherheitssysteme ein

Wien (OTS) - ÖAMTC begrüßt Einführung eines automatischen Notrufsystems für Neuwagen (+Foto,+Video)

Club setzt sich seit Jahren für lebensrettende Sicherheitssysteme ein

Was 40.000 Fahrzeuge in Österreich bereits haben, nämlich eine automatische Alarmierung der ÖAMTC-Notrufzentrale bei einem Unfall, soll nun ab 2015 für alle Neuwagen in der EU verpflichtend vorgeschrieben werden. "Mehrmals pro Woche wird unsere Notrufzentrale schon jetzt durch das automatische Notrufsystem eCall automatisch alarmiert. Der ÖAMTC konnte damit bereits die Funktionalität der Rettungskette in Österreich unter Beweis stellen. Der automatische Notruf ist eine der besonders wirksamen Möglichkeiten, bei einem Unfall rasch lebensrettend eingreifen zu können. Daher setzt sich der Club bereits seit Jahren für eine europaweite Implementierung dieses Systems ein", begrüßt ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die aktuelle Entscheidung.

Das automatische Notrufsystem eCall funktioniert mit einem Crashsensor und Satellitenortung. Bei einem Unfall wird der Crashsensor aktiviert und sendet ein Notsignal aus. Gleichzeitig werden wichtige Informationen an die Notrufzentrale übermittelt: Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Unfall und die Aufprallwucht geben wichtige Hinweise über die Schwere des Crashs. Über Satellit wird die genaue Position des Fahrzeugs eruiert und weiter beobachtet. Geht in der ÖAMTC-Notrufzentrale ein Unfallalarm ein, versucht man, den Fahrer über die vereinbarte Nummer zu erreichen. Hebt er nicht ab, wird die Rettungskette in Gang gesetzt.

Das System kann in jedes Fahrzeug nachgerüstet werden. Derzeit fallen dafür einmalig Kosten in der Höhe von 500 Euro an. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 9 - 13 Euro. "Die verpflichtende Ausrüstung aller Neuwagen ab 2015 muss für den Konsumenten kostenneutral sein. Notrufe müssen wie im Festnetz kostenfrei möglich sein", fordert der ÖAMTC-Generalsekretär.

ÖAMTC eCall-Demo zeigt perfektes Zusammenspiel aller Rettungskräfte nach automatischem Notruf

Wie die ideale Rettungskette nach einem Unfall aussieht, wenn das Fahrzeug mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet ist, zeigte der ÖAMTC bei einer Demonstration im Rahmen der eSafety Challenge im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf unter Anwesenheit prominenter Vertreter der FIA und der EU: Ein simulierter Crash löste Alarm in der Notrufzentrale aus. Der Fahrer wurde angerufen - und antwortete nicht. Automatisch wurde die gesamte Rettungskette in Gang gesetzt. Rettung, Feuerwehr und Polizei trafen ein. In einem perfekten Zusammenspiel wurde von der Polizei die Unfallstelle abgesichert, während die Feuerwehr den Fahrer aus dem Auto befreite. Das Rote Kreuz kümmerte sich um die Erstversorgung des Patienten und übergab ihn an die Crew des ebenfalls alarmierten ÖAMTC-Notarzthubschraubers. Gleichzeitig kümmerten sich Feuerwehr und ÖAMTC-Abschleppwagen um die Unfallfahrzeuge. Etwa fünf Minuten waren vergangen, als die Live-Demo mit dem Abheben des Helikopters endete.

Das eCall-Notrufsystem ist Teil der eSafety-Initiative der EU, um die Anzahl der Unfalltoten zu halbieren. Bisher hat der ÖAMTC mit der generellen Einführung von ABS und der nunmehr zwingenden Ausrüstung für Neufahrzeuge mit ESP schon mehrmals modernsten Sicherheitssystemen zum Durchbruch verholfen. Die generelle Einführung von eCall ist ein neuerlicher Beweis für die Erfahrung und die Kompetenz des Clubs im Bereich der Unfallprävention auf gesamter europäischer Ebene.

Nähere Informationen zum eCall-System gibt es unter www.oeamtc.at/telematik

Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial zur ÖAMTC eCall-Demo sind unter www.oeamtc.at/presse abrufbar. Videomaterial ist bei der ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit unter der Nummer (01) 711 99 1218 erhältlich.

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