Caritas Bildungsprogramm erhärtet Forderungen des "Volksbegehren Bildungsinitiative"

Caritas liefert wertvollen Beitrag zur Bildungsdebatte

Wien (OTS) - Das "Volksbegehren Bildungsinitiative"(VBBI) begrüßt das heute veröffentlichte "Forderungsprogramm der Caritas für ein sozial nachhaltiges Bildungssystem" und bezeichnete es in einer ersten Reaktion als "überaus wertvollen Beitrag zur Überwindung der hartnäckigen Reformblockaden in Österreich", so die Initiatoren des Volksbegehren. "Die Forderungen der Caritas decken sich weitestgehend mit denen des VBBI. Wir hoffen, dass die deutlichen Worte dieser angesehenen Organisation auch von jenen gehört werden, die sich aus ideologischen oder standespolitischen Gründen gegen die dringend notwendigen Reformen stellen und damit die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes gefährden", so Bildungsexperte Bernd Schilcher.

"Die Caritas weist mit aller Deutlichkeit auf die alarmierenden Defizite unseres Bildungssystems hin. Als eine politisch unabhängige Einrichtung zeigt sie, wie wichtig es wäre, wenn wir alle ohne Parteipolitik und ohne altbackene Ideologien daran gehen würden, die zahlreichen soziale Barrieren und Diskriminierungen in unserem Bildungssystemaus der Welt zu schaffen.

Daher begrüßen wir den Ruf der Caritas nach einer gemeinsamen Schule der 10-14jährigen. Unser unzeitgemäßes System der 'Vererbung' von Bildungs- und Berufschancen muss rasch überwunden werden. Daher braucht das VBBI die kraftvolle Unterstützung aus allen politischen Lagern!", erklärt Bernd Schilcher weiter.

Der Bildungsexperte appelliert an die Politik und die MeinungsbildnerInnen in Österreich, die dringend notwendigen Reformen zu unterstützen. "Mit Angstparolen und ideologischen Bunkerhaltungen die Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendliche zu verhindern und so einen Teil der Gesellschaft in die Armutsfalle zu schicken, ist wahrlich kein konstruktiver Zukunftsbeitrag. Wir rufen alle gesellschaftlichen Kräfte in Österreich auf, sich die Initiative der Caritas zum Vorbild zu nehmen und den bitter benötigten Reformen für unsere Kinder den Weg zu ebnen."

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