FPK-Dobernig: Teuerungsausgleich große Hilfe für Menschen mit geringen Einkommen

Anstieg der Lebenshaltungskosten bereitet Kärntnern massive Sorgen - Teuerungsausgleich wichtige soziale Maßnahme für jene Gruppe, die Teuerung am Härtesten trifft

Klagenfurt (OTS) - Als "notwendiger denn je" bezeichnet Kärntens Finanz- und Konsumentenschutzlandesrat Harald Dobernig (FPK) heute, Mittwoch, den Teuerungsausgleich angesichts der Generali-Zukunftsstudie, wonach der Anstieg der Lebenshaltungskosten auf Platz 1 der Ängste in der Kärntner Bevölkerung ist. Der Kärntner Teuerungsausgleich wurde gestern auf Antrag von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Dobernig mit den Stimmen von FPK und SPÖ für die kommenden drei Jahre beschlossen und wird im Laufe der Legislaturperiode auch gesetzlich verankert.

Laut der aktuellen Zukunftsstudie bereitet den Kärntnern die Teuerung mit 46 Prozent die größte Sorge, erst auf Rang zwei folgt die Furcht vor schwerer Krankheit. "Daher ist der Teuerungsausgleich, den in Kärnten Menschen mit sehr geringen Einkommen bekommen, eine große Hilfe und wichtige soziale Maßnahme. Die Inflationsrate hat mit 3,5 Prozent den höchsten Wert seit 2008 erreicht, noch dramatischer ist die Preissteigerung beim sogenannten Miniwarenkorb, der den typischen wöchentlichen Einkauf darstellt", betont Dobernig, der angesichts dieser Entwicklung die massive Ablehnung des Teuerungsausgleiches durch die ÖVP kritisiert.

"Während überall sonst noch diskutiert wird, hat Kärnten im Hinblick auf die ernorme Teuerung rasch gehandelt, damit den Menschen geholfen werden kann. Der Teuerungsausgleich 2011/12 wird ab 26. November ausbezahlt", kündigt der Landesrat an. Wie in den Vorjahren können sich die Anspruchsberechtigten den Teuerungsausgleich auf ihr Konto überweisen lassen, außerdem gibt es die Möglichkeit der Postanweisung oder der Barauszahlung bei den Auszahlaktionen in Klagenfurt und in den Bezirksstädten sowie bei den Bürgerbüros in Klagenfurt und Villach. "Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass rund zwei Drittel der Anspruchsberechtigten die Möglichkeit der Barauszahlung oder Postanweisung bevorzugen."

Die Höhe des Teuerungsausgleiches von 100 Euro pro Anspruchsberechtigtem bzw. von 150 Euro für Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern bleibt bestehen. Den Kärntner Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses.

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