ÖH: Budgetfehler treffen Studierende existenziell

Auf Studierende kommt ein Herbst der Verschlechterungen zu

Wien (OTS) - Nach den Budgetgesprächen rechnet die Österreichische HochschülerInnenschaft mit gravierenden Verschlechterungen für Studierende. "Die Kürzung der Familienbeihilfe wird auch dieses Semester mehr als 25.000 Studierende schwer treffen," erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Wenn trotz der prekären Lage vieler Studierender der Finanzrahmen auf biegen und brechen eingehalten wird, ist keine Besserung in Sicht."

"Was die Regierung im vergangenem Jahr in Loipersdorf mit der Streichung der Familienbeihilfe für alle über 24-jährigen verbrochen hat, haben die Studierenden noch nicht vergessen," kündigt Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam an. "Für viele bedeutet die sich immer mehr zuspitzende soziale und finanzielle Lage das Studium abbrechen zu müssen. Nicht alle Studierenden haben Eltern, die es sich leisten können die fehlgeleitete Budgetpolitik der Regierung auszugleichen."

"Neben der längst überfälligen Infaltionsanpassung der Studienbeihilfen muss auch endlich wieder Geld für die Schaffung von günstigem Wohnraum in die Hand genommen werden," fordert Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Die soziale und finanzielle Absicherung von Studierenden muss endlich ernstgenommen werden und darf bei den Budgetverhandlungen nicht ins Abseits geraten. An die Einführung von Studiengebühren darf nicht einmal gedacht werden," so Gruber abschließend.

"Wir erwarten uns, dass sich die Regierung diesen Herbst endlich ihrer Verantwortung bewusst wird und nicht länger, auf beiden Augen blind für die sozialen und finanziellen Schwierigkeiten, die Studierenden im Stich lässt," fordert das ÖH Vorsitzteam abschließend unisono.

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