FPÖ-Pisec: Uni-Anmeldesystem: FPÖ hat bereits bei Beschluss des Gesetzes vor Chaos gewarnt

Wien (OTS) - Bereits beim Beschluss des neuen Universitätsgesetzes habe die FPÖ vor genau jenem Chaos gewarnt, das jetzt auch tatsächlich eingetreten sei, erinnerte der freiheitliche BR Mag. Reinhart Pisec an seine diesbezüglich visionäre Rede im Bundesrat am 17. März 2011.

Das von der Bundesregierung, unter der damaligen Ministerin Karl, beschlossene verpflichtende Anmeldesystem habe das genaue Gegenteil dessen bewirkt, was ursprünglich geplant gewesen sei, kritisierte Pisec, der all das vorausgesehen und auch eindringlich vor den Konsequenzen gewarnt hat. Ergebnis der Bemühungen Karls, den Universitäten mehr Planbarkeit zu ermöglichen, sei ein Schildbürgerstreich gegen die Studenten, fasste Pisec zusammen.

Falls Karl jedoch den gefinkelten und gleichsam perfiden Plan gehabt haben sollte, potentielle Studenten vom Studium abzuhalten, indem sie auf Terminverluste bei der Anmeldung spekulieren wollte, so sei dieser gehörig daneben gegangen, sagte Pisec. Da sich Studenten im Rahmen dieses neuen Anmeldevorgangs bis 31. August zum Studium anmelden müssten und bei der Verabsäumung der Frist kein Studium möglich sei, hätten sich zahlreiche Studenten gleich mehrfach angemeldet, um nicht das Risiko einer Nicht-Anmeldung einzugehen, fasste Pisec den Fehlversuch Karls zusammen.

Weiters habe er, Pisec, bereits im März davor gewarnt, dass dieses Anmeldesystem insofern ein Unsinn sein werde, weil in den Sommerferien den Studierenden die Studienpläne noch gar nicht bekannt seien und der Anmeldevorgang von der Universität auch nicht bestätigt werden könne. Daher sei klar, dass es notwendig sei, sich gleichzeitig für mehreren Studien und Fächer anzumelden, um nicht ohne Studienplatz da zu stehen, so Pisec.

"Genau dieser Fall ist eingetreten, weil die neuen Studenten dieses Anmeldesystem richtig eingeschätzt haben, die Ministerin aber nicht", so Pisec, der das Karl-System für unbrauchbar hält. "Um den Universitäten mehr Planbarkeit zu ermöglichen, sollte der neue Minister vielleicht die Pächter der jeweiligen Mensa ins Vertrauen ziehen, denn diese wissen auch ohne Voranmeldung, wie viele Portionen sie kochen müssen", äußerte Pisec einen kulinarischen Tipp.

"Die einzige Chance um dieses Karl-Chaos im Sinne der Studenten zu lösen ist eine Aussetzung des Anmeldesystems bei geleichzeitiger Gewährung einer Nachfrist bis Ende Oktober", forderte Pisec Töchterle auf, dieses unsinnige Gesetz, den Bedürfnissen der Studierenden anzupassen.

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