Aktienforum-Studie: Hohe Akzeptanz des Corporate Governance Kodex

Neun von zehn börsenotierten Unternehmen in Österreich entsprechen dem Österreichischen Corporate Governance Kodex. - 91,1 % aller C-Regeln werden eingehalten, im ATX sogar 95 %.

Wien (OTS/PdI) - Das Aktienforum hat heuer zum siebten Mal die Einhaltung des Corporate Governance Kodex in Österreich untersucht. Kernergebnis des "Kodex Bericht 2011": "Die breite Akzeptanz des Österreichischen Corporate Governance Kodex hat sich erneut bestätigt", betont Aktienforum-Präsident Robert Ottel. Annähernd neun von zehn inländischen Emittenten (genau 88%) befolgen den Kodex, nur neun - vor allem kleinere -Unternehmen haben sich entschlossen dies nicht zu tun.

Im Gesamtmarkt werden 91,1 % aller C-Regeln - jene Regeln bei denen eine begründete Abweichung erlaubt ist - eingehalten. Für den ATX liegt dieser Wert bei 95 %. Im Vorjahr lag die Zustimmung im ATX ebenso bei 95 % und im Gesamtmarkt bei 91,5 %. "Die Befolgung des Kodex hat seit Beginn der Untersuchungen stetig zugenommen und liegt nun auf einem international vergleichbaren und sehr hohen Niveau", erklärt Ottel. Die Zahl der Unternehmen ohne eine einzige Abweichung ist gegenüber dem Vorjahr allerdings gesunken: Waren im Jahr 2010 noch 7 Unternehmen ohne Abweichung, so sind dies inzwischen nur noch vier: Conwert, Do&Co, voestalpine und Wienerberger. Immerhin 7 weitere Unternehmen weichen bloß von einer einzigen Regel ab.

"Generelle Akzeptanz des Kodex sehr hoch"

"Auch wenn bedauerlicherweise Einzelfälle gibt, für die Corporate Governance - sprich gute Unternehmensführung - offenbar ein Fremdwort ist, zeigt die Studie, dass die generelle Akzeptanz der Kodex-Bestimmungen sehr hoch ist", betont Ottel: Knapp die Hälfte der C-Regeln (20 von 43) werden von allen Unternehmen im Prime Market entsprochen. Im Gesamtmarkt werden immerhin noch sieben Regeln von allen Unternehmen befolgt. "Hier zeigt sich die Stärke des Corporate Governance Kodex, dem sich die Unternehmen ihrer Situation entsprechend verpflichten. Dies ist ein klarer Vorteil des "Soft Law" gegenüber gesetzlichen Bestimmungen, die keinerlei Abweichungen zulassen", so Ottel abschließend.

Die vollständige Studie findet sich unter: http://www.aktienforum.org

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