GLOBAL 2000 erfreut: Keine pestizidbelasteten Sultana-Trauben aus der Türkei mehr bei REWE

Belastung von türkischen Sultana-Trauben überschritt Grenzwerte des Pestizid-Reduktions-Programms von GLOBAL 2000

Wien (OTS) - Sultana-Trauben stellen im österreichischen Lebensmittelhandel von August bis November den größten Anteil des Traubenangebots - und sind konkurrenzlos billig. Die besonders süßen und kernlosen Trauben werden hauptsächlich in der Türkei und in Griechenland produziert. Durch den hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln der sehr anfälligen Früchte wurden bei Sultana-Trauben aus dem türkischen Mittelmeerraum in den vergangenen Jahren mehrmals die strengen Kriterien des Pestizidreduktionsprogramms von GLOBAL 2000 nicht eingehalten. REWE hat sich nun dazu entschlossen, in Zukunft nur noch Sultana-Trauben aus Griechenland, aus biologischem Anbau oder von Umstellungsbetrieben anzubieten. Dr. Waltraud Novak, Leiterin des Pestizidreduktionsprogramms, zeigt sich erfreut: "REWE beweist hiermit Verantwortung und Umsetzungskraft - unsere Tests haben strenge Konsequenzen. Der Vorteil für die Kunden ist evident - sie können nun bei REWE weitgehend sorglos zu Sultana-Trauben greifen."

An der türkischen Mittelmeerküste befinden sich ideale Produktionsbedingungen für das beliebte Naschobst: fruchtbarer Boden, günstiges Klima, genug Wasser sowie die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte ermöglichen konkurrenzlos billigen Anbau. Dennoch waren die Sultana-Trauben in den vergangenen Jahren regelmäßig in den Schlagzeilen. Der Grund: Durch die riesigen Monokulturen und die leichte Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten werden Pflanzenschutzmittel in riesigem Aufwand angewendet. "Außerdem versuchen die Türken derzeit, ihre Landwirschaft zu 'modernisieren', worunter leider auch der gesteigerte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verstanden wird. Durch die grewaltige Größe der dortigen Monokulturen ist es auch kaum noch möglich, ohne Pflanzenschutzaufwand zu arbeiten", erklärt Dr. Waltraud Novak.

GLOBAL 2000 hat vor zehn Jahren das Pestizid-Reduktions-Programm entwickelt, das die Pestizidbelastungen in unseren Lebensmitteln nachhaltig senken soll. Seit 2002 wird es in Zusammenarbeit mit REWE Österreich umgesetzt. Die eigens festgelegten, sehr strengen Obergrenzen der Pestizidbelastungswerte werden permanent an Frischobst und Gemüse von REWE überprüft, und die AgrartechnikerInnen von GLOBAL 2000 arbeiten direkt mit den LieferantInnen und ProduzentInnen am Feld zusammen. Bei wiederholter Überschreitung der PRP-Obergrenzen werden die jeweiligen ProduzentInnen/HändlerInnen von GLOBAL 2000 gesperrt. Das bedeutet, dass die LieferantInnen ihr Produkt solange nicht liefern dürfen, bis die strengen PRP-Kriterien wieder erfüllt sind.

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