Neues Volksblatt: "Schaden" von Markus EBERT

Ausgabe vom 7. September 2011

Linz (OTS) - Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die Woge der Häme, die sich im Gefolge des Schüssel-Rücktritts über die Bundes-ÖVP ergießt, beweist das nachdrücklich. Was aber noch nicht heißt, dass das behauptete Ausmaß des Schadens und der geübte Spott der Realität entsprechen. Aber nun schlägt die Stunde der Vor-Verurteiler, die sich die Zeit nicht nehmen wollen, die man für Aufklärung braucht.
Erstaunlich ist nur, dass ausgerechnet jene den Mund besonders voll nehmen, deren Kopf weithin mit Butter bedeckt ist. Wenn FPÖ-Chef Strache den Saubermann gibt, der mit den seinerzeitigen Blauen nichts zu tun hat, sollte er den Blick in die Gegenwart richten. Er hat in Kärnten Parteifreunde, die sich um erstinstanzliche Urteile einen Deut scheren, weil sie erstens ohnehin falsch sind und zweitens politisch bedingt. Und wenn BZÖ-Mann Grosz irgendetwas gegen die ÖVP durch die Gegend rotzt sollte er sich an sein Versprechen erinnern, aus der Politik auszuscheiden, wenn er den Sprung in den steirischen Landtag nicht schafft. Wie oft der grüne Pilz den Wahrheitsbeweis seiner Anschüttungen schuldig bleibt, ist gar nicht dokumentiert. Aber wie gesagt: Wer den Schaden hat...

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001