Kärnten: Teuerungsausgleich wird gesetzlich verankert

LH Dörfler: Wichtige sozialpolitische Maßnahme, die notwendiger ist als je zuvor

Klagenfurt (OTS/LPD) - Auch die kürzlich geführte Diskussion beim "Forum Alpbach" über die Notwendigkeit eines Teuerungsausgleiches beweise ganz deutlich, dass der Kärntner Teuerungsausgleich immer eine wichtige Maßnahme gewesen sei und künftig auch sein werde. Das sagte heute, Dienstag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim Pressefoyer in Zusammenhang mit der in der Regierungssitzung beschlossenen gesetzlichen Verankerung des Teuerungsausgleiches. Damit sei der Kärntner Weg einmal mehr bestätigt.

"Den Teuerungsausgleich wird es auch künftig für sozial schwache Kärntnerinnen und Kärnten geben", sagte der Landeshauptmann und berichtete, dass heute mit großer Mehrheit im Regierungskollegium der Beschluss zur Auszahlung des Teuerungsausgleiches für die kommenden drei Jahre gefallen sei. "Diese wichtige sozialpolitische Maßnahme soll ehest möglich noch im Laufe dieser Periode gesetzlich verankert werden. Es liegt in der sozialen Verantwortung des Landes, den Menschen mit Niedrigsteinkommen zu helfen und die Teuerungswelle auszubalancieren."

"Für jene, die es wünschen und es dringend benötigen, wird es auch in Zukunft die Möglichkeit einer Barabholung geben", sagte der Landeshauptmann, der gleichzeitig betonte, wie wichtig es ihm sei, Kontakt mit der Kärntner Bevölkerung zu haben. "Die Auszahlungstermine sind eine Gelegenheit, mit den Menschen zu reden und ihre Sorgen zu teilen", so Dörfler. Im vorigen Jahr sei der Teuerungsausgleich insgesamt 19.495 Mal ausbezahlt worden, davon waren 12.897 Barauszahlungen, 864 Anweisungen über die Post und 5.734 über das Konto.

"Der Teuerungsausgleich ist heute notwendiger denn je. Er ist ein wichtiger Schritt zur Einkommensstärkung gerade jener Menschen, die nur über ein sehr geringes Einkommen verfügen", betont auch Finanzreferent Harald Dobernig. Die Inflationsrate habe im Juli mit 3,5 Prozent den höchsten Wert seit September 2008 erreicht.

Die Höhe des Teuerungsausgleiches von 100 Euro pro Anspruchsberechtigtem bzw. von 150 für Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern bleibt bestehen. Den Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses. Die Auszahlung wird wie bereits in den Vorjahren entweder direkt über das Konto des Bezugsberechtigten oder in der Form einer Barauszahlung in Klagenfurt und in den Bezirkshauptstädten bzw. im Bürgerbüro des Landeshauptmannes erfolgen. Mit der Auszahlung des Teuerungsausgleiches wird Ende November 2011 begonnen.
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