WKÖ-Hochhauser: Wirtschaft braucht Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse auf der Donau

Wirtschaftskammer unterzeichnet Resolution - Win-Win-Situation für Schifffahrt und Ökologie schaffen

Wien (OTS/PWK624) - "Wir wollen die Position der
Binnenschifffahrt auf der Donau als umweltfreundlicher, leistungsfähiger und sicherer Verkehrsträger stärken. Dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Strecke zwischen Wien und der slowakischen Grenze ist eine Schwachstelle - hier müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden", betont die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser. "Mit Unterzeichnung der Resolution, die von der Interessensgemeinschaft öffentlicher Donauhäfen Österreich und der Industriellenvereinigung ins Leben gerufen wurde, bekunde ich die volle Unterstützung für die Verbesserung der Fahrwasserverhältnisse auf der Donau östlich von Wien".

Die Umsetzung des Flussbaulichen Gesamtprojekts (FBG) müsse vorangetrieben werden, so Hochhauser. Allerdings müsse man darauf achten, dass die nautischen Auswirkungen der gewählten Methode auf die Schifffahrt oder die Auswirkungen der gewählten Methode im Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg vor, während und nach Durchführung des Naturversuches zu überprüfen seien.

Das von BMVIT und via donau ins Leben gerufene FBG - inklusive Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg - zielt darauf ab, die Donau-Auen zu bewahren und die Schifffahrtsverhältnisse zu verbessern. "Ansonsten droht die Gefahr, dass dringend notwendige Maßnahmen zur Erhaltung der Schiffbarkeit nicht rechtzeitig erfolgen und auch die bereits zugesagten EU-Kofinanzierungsmittel verloren gehen", warnt Hochhauser.

Die EU-Donauraumstrategie enthält konkrete Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Energie, Umwelt und sozio-ökonomische Rahmenbedingungen. Der frische Wind, den sie in die Regionalpolitik bringt, soll dazu genützt werden, einen Anstoß für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für die Donauschifffahrt (NAP) zu geben. Hierzu zählen die Beseitigung der nautischen Engpässe und Sicherstellung der Schiffbarkeit durch ganzjährig verfügbare Abladetiefe von 25 dm. Dann rückt auch das Ziel in greifbare Nähe, das Güterverkehrsaufkommen auf der Donau bis 2015 auf 25 Mio. t pro Jahr zu steigern.

"Die Politik ist gefordert, dafür zu sorgen, dass eine Win-Win-Situation für Schifffahrt und Ökologie in Österreich geschaffen und nachhaltig gefestigt wird", so Hochhauser. (PM)

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