VP-Leeb: Wo ist Alexander van der Bellen geblieben?

Stadt sollte sich lieber um die eigenen Hausaufgaben kümmern

Wien (OTS) - "Die Berufung von Alexander van der Bellen zum Wiener Wissenschafts- und Universitätsbeauftragten gestaltet sich weiterhin als Farce. Bei der heutigen Pressekonferenz, die sich mit dem Thema "Uni-und Wissenschaftsstandort Wien" beschäftigte, wurde der Grün-Politiker 'schmerzlich' vermisst. Sollte sich hiermit doch so rasch bestätigen, was wir schon immer vermutet haben? Nämlich, dass es sich bei der Stelle, die mit 250.000 Euro pro Jahr dotiert ist, um ein reines Zubrot für die Grünen handelt", so ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion.

Zum Thema Akademikerquote sei der Stadtregierung ins Gedächtnis geschrieben, dass eine Erhöhung dieser ein frommer Wunsch bleibe, solange nicht die Hausaufgaben im Wiener Pflichtschulbereich erledigt wurden. Die kürzlich erschienene WIFO-Studie belege, dass die Schüler der Bundeshauptstadt immer größere Bildungsdefizite aufweisen. "Von formidablen Voraussetzungen für eine weitere akademische Karriere darf hier wohl nicht gesprochen werden", so Leeb weiter.

Hinsichtlich der Diskussion um Studiengebühren sei auch noch der Hinweis gestattet, dass die "Hochschule für Musik und darstellende Kunst", die von der Stadt Wien betrieben wird, Studiengebühren einhebt. "Bevor die Stadtregierung permanent dem Bund ausrichtet, wie es besser gehen soll, um von den eigenen Problemen abzulenken, sollte man lieber vor der eigenen Türe kehren und die notwendigen Reformen angehen", so Leeb abschließend.

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