Verein Wirtschaft für Integration begrüßt Initiative für ein deutsch-türkischsprachiges Privatgymnasium

Unterricht auf Deutsch und Türkisch

Wien (OTS) - Mit großem Nachdruck unterstützt der Verein Wirtschaft für Integration die in der Tiroler Marktgemeinde Rum für das Schuljahr 2013/14 geplante Einrichtung eines gemischtsprachigen Privatgymnasiums. Wie der Online-Standard gestern berichtete, sieht das bei der Gemeinde Rum bereits eingereichte Schulkonzept vor, dass zusätzlich zum deutschsprachigen Unterricht auch Schulstunden auf Türkisch angeboten werden.

"Signal der Normalisierung"

"Wir freuen uns sehr über diesen Vorschlag und sehen darin ein wichtiges, den Realitäten unserer multikulturellen Gesellschaft entsprechendes Signal der Normalisierung, das wir sehr begrüßen", sagen die Obmänner des Vereins Wirtschaft für Integration, Dr. Georg Kraft-Kinz und Mag. Ali Rahimi. Die beiden Obmänner hoffen, dass über das bei der Gemeinde Rum eingereichte Schulkonzept positiv entschieden wird und die Schule ihren Betrieb im Schuljahr 2013/14 aufnehmen kann.

"Türkei als Wirtschaftspartner immer wichtiger"

Auch mit Blick auf den wachsenden Wirtschaftsmarkt Türkei begrüßen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi die Einrichtung einer deutsch-türkischsprachigen Schule. Wie der Wirtschaftsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) offenlegt, verzeichnete die Türkei im letzten Jahr ein Wachstum von rund neun Prozent des BIP. "Als Wirtschaftspartner wird die Türkei immer wichtiger", sind die beiden Obmänner überzeugt.

"Mehrsprachigkeit ist ein Gewinn für unser Land"

Wie das französisch-deutschsprachige Lycée francais de Vienne oder die tschechisch/slowakisch-deutschsprachige Komensky-Schule eindrucksvoll zeigen, ist "Mehrsprachigkeit ein Gewinn für unser Land", sagen die beiden Obmänner. "Wieso sollte das bei Türkisch anders sein?", fragen sie.

Der Verein Wirtschaft für Integration lädt Interessierte zu einem Dialog über Mehrsprachigkeit an Schulen ein und bekundet seine Bereitschaft, erfolgsversprechende Projekte nach seinen Möglichkeiten zu unterstützen.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ist Gründungs- und Hauptsponsor von "Wirtschaft für Integration".

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