ÖH: Stadt Wien darf nicht nur Lippenbekenntnisse geben

ÖH begrüßt, dass Wichtigkeit des Hochschulsektors von Stadt Wien erkannt wird

Wien (OTS) - "Wie wichtig die Hochschulen und die Studierenden
sind, hat die Stadt Wien erkannt - das lässt die heute veranstaltete Pressekonferenz von Bürgermeister Häupl und Wissenschaftsstadtrat Mailath-Pokorny erkennen. Bei Lippenbekenntnissen darf es jedoch nicht bleiben. Die Stadt Wien kann etwas für den Hochschulsektor und die Studierenden tun und muss dementsprechend handeln. Sie muss all ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um junge Menschen beim Studium zu unterstützen. Angefangen bei der Freifahrt für Studierende über bessere finanzielle Unterstützung von Studierenden, die keine Familienbeihilfe bekommen - es gibt noch viel zu tun", so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam.

"Weitere Verantwortung muss in Sachen Studierendenwohnheime übernommen werden. Die Stadt Wien muss sich für leistbares Wohnen für Studierende einsetzen! Wir stimmen mit der Stadt Wien überein, dass es eine Erhöhung der AkademikerInnenquote auf 38%, eine ausreichende Finanzierung, sowie eine Demokratisierung der Hochschulen geben muss. Ebenso stimmen sie der Reform des Stipendien- und Beihilfensystems zu, wie schon jahrelang von uns gefordert", äußert sich Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

"Es müssen alle Optionen genutzt werden, auch im Bund, für mehr Geld für die Hochschulen einzutreten. Hier darf die Stadt Wien nicht locker lassen. Den Spielraum, den sie hat, muss sie nutzen", erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, abschließend.

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