FPÖ-Mölzer: EU-Wirtschaftsregierung à la Merkel-Sarkozy ist abzulehnen

Schaffung eines kerneuropäischen Hartwährungsverbundes mit wirtschafts- und währungspolitischer Koordinierung wäre das Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Den Plan der deutschen Kanzlerin Merkel und ihres französischen Amtskollegen Sarkozy eine europäische Wirtschafts- und Währungsregierung unter Vorsitz von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy zu installieren bezeichnete der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament Andreas Mölzer als kontraproduktiv und demokratiepolitisch bedenklich.

"Es ist ein Denkfehler zu glauben, dass man ein Problem, welches man durch allzu schnelle und allzu starke Gleichschaltung erzeugt hat, nämlich eine nicht funktionierende Währungsunion, nunmehr durch noch stärkere Gleichschaltung zu lösen", so Mölzer in einer ersten Reaktion.

Seiner Meinung nach wäre nun die Schaffung eines wahren Kerneuropa das Gebot der Stunde. "Die ehemaligen Hartwährungsländer Deutschland, Österreich und Holland könnten im Verein mit den Skandinaviern, die zutreten könnten, einen kerneuropäischen Hartwährungsverbund schaffen. Ein solcher müsste dann sehr wohl eine gemeinsame Wirtschaftsregierung haben", so der EU-Abgeordnete, der sich damit für ein Gremium ausspricht, in dem die Finanz- und Währungspolitik koordiniert werden sollte.

Es sei aber zum Leidwesen Europas und seiner Bürger zu befürchten, dass die Berufs-Eurokraten an ihrem Irrweg festhalten und die Transferunion weiter ausbauen, was eine erneute Schwächung des Euro zur Folge haben wird, so Mölzer abschließend.

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