LH Dörfler zur Ortstafellösung 2011: Alle Ortstafeln des Landes werden bis Ende der Woche aufgestellt

Vier Gemeinden Hermagor, Eberndorf, St. Kanzian und Bleiburg folgen in den nächsten Tagen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Dienstag, mitteilt, werden im Laufe dieser Woche alle restlichen neuen zweisprachigen Ortstafeln, die sich im Zuständigkeitsbereich der Kärntner Landesstraßenverwaltung befinden, aufgestellt. Von den insgesamt zehn Gemeinden, die laut Ortstafelgesetz 2011 im Landesstraßenbereich neue zweisprachige Ortstafeln erhalten werden, wurden bereits in sechs Gemeinden zweisprachige Ortstafeln aufgestellt.

"Das Land hat im Rahmen seiner Zuständigkeit der Landesstraßenverwaltung bereits alle zweisprachigen Ortstafeln in den Gemeinden Bad Eisenkappel (Bad Eisenkappel), Sittersdorf (Sittersdorf, Rückersdorf), Feistritz im Rosental (St. Johann), Arnoldstein (Hart), Rosegg (Frög) und St. Jakob im Rosental (St. Jakob im Rosental, Mühlbach, Maria Elend), aufgestellt und somit dem Gesetz entsprochen", erklärt Dörfler, der sich sehr über die positive Stimmung der Bevölkerung und deren Zustimmung zur Aufstellung der Ortstafeln freut. "Die bisherigen neuen zweisprachigen Ortstafeln wurden im Einklang mit der Bevölkerung aufgestellt und ich rechne auch in den weiteren ausstehenden Gemeinden mit einer positiven Resonanz", so Dörfler, der veranlasst hat, dass in den vier noch offenen Gemeinden Hermagor (Dellach), St. Kanzian (St. Primus, St. Veit im Jauntal, Nageltschach) und Eberndorf (Eberndorf, Buchbrunn), Bleiburg (Loibach), bis zum kommenden Donnerstag alle restlichen Ortstafeln aufgestellt werden. Damit wird das Land Kärnten seinen Teil der Umsetzung zweisprachiger Ortstafeln bis Ende dieser Woche abgeschlossen haben.

Gleichzeitig erarbeiten die Bezirkshauptmannschaften mit den Gemeinden die Aufstellung der gesetzeskonformen Ortschaftsbezeichnungen im Rahmen der Gemeindezuständigkeit. "Ich hoffe, dass auch die zuständigen Bürgermeister für eine rasche Umsetzung in ihren Gemeinden sorgen werden, so dass wie geplant bis Ende September 2011 nicht nur das Land, sondern auch die Gemeinden, alle Ortsbezeichnungstafeln bzw. Ortstafeln aufgestellt haben werden und damit das Gesetz umgesetzt ist", stellt Dörfler fest.

Zu den von manchen Kritikern befürchteten Schmier- und Störaktionen sei es laut Dörfler deshalb nicht gekommen, weil die Bevölkerung hinter der Lösung steht und diese befürwortet und weil diese einstimmige politische Lösung auch durch die Bürgerbefragung abgesegnet wurde. "Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Einbindung der Bevölkerung dringend notwendig war und dass die Bürger die Lösung begrüßen", so Dörfler. Diese Zustimmung sei zudem der Grund dafür, dass der Dauerstreit nun im guten gemeinsamen Konsens umgesetzt werden kann und damit ein neues Miteinander der Volksgruppen begründet wird.
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