Haubner: Klares Nein zu neuen Eigentumssteuern

Wirtschaftsbund Generalsekretär stellt klar: "Hände weg vom Eigentum - Betriebe nicht zusätzlich belasten"

Wien, 6.September 2011 (OTS/Text) - Hände weg vom Eigentum - der Mittelstand und die Betriebe in Österreich dürfen nicht mehr zusätzlich belastet werden. Mit diesen Worten erneuerte Wirtschaftsbund Generalsekretär Peter Haubner heute, Dienstag, einmal mehr das klare Nein zu neuen Eigentumssteuern, wie sie heute WIFO-Expertin Margit Schratzenstaller im Morgenjournal vorgeschlagen hat. "Mit dem Wirtschaftsbund und der ÖVP werden keine neuen Vermögenssteuern eingeführt werden, die unserem Wirtschaftsstandort massiv schaden und zu Lasten unserer Betriebe gehen",betont Haubner.

"Was von der SPÖ und anderen als sogenannte Reichensteuer vorgeschlagen wird, trifft in Wirklichkeit jeden, der in seinem Leben etwas geleistet und gespart hat. Denn ohne Leistung sind Einnahmen nicht erzielbar. Der Wirtschaftsbund und die ÖVP will und wird dieses Eigentum schützen", erklärte Haubner seine klare Haltung gegen neue Steuern. "Wir brauchen eine Systemerneuerung statt neue Steuern", setzt Haubner fort.

In Österreich komme bereits jetzt auf jeden Steuerzahler nahezu eine Person, die keine Steuern zahlen muss, fuhr Haubner fort: 42 Prozent der Lohnsteuerpflichtigen zahlen gar keine Steuer, zehn Prozent zahlen 60 Prozent der Lohnsteuer. Haubner: "Mit gutem Grund hat der damalige SPÖ-Finanzminister Lacina die alte Vermögenssteuer 1994 abgeschaffen. Denn die alte Vermögenssteuer wurde zu 80 Prozent von Unternehmen getragen, war somit praktisch eine zusätzliche Form der Betriebsbesteuerung. Aber die Unternehmen gehören entlastet, denn sie schaffen Arbeitsplätze und sichern damit Wohlstand und Lebensqualität in unserem Land."

"Eine Eigentumssteuer, wie die SPÖ sie sich vorstellt, kommt einer Miete an den Staat für privates Eigentum und damit quasi einer Enteignung gleich. Das kommt für uns nicht in Frage", sagt der Wirtschaftsbund Generalsekretär Peter Haubner abschließend.

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