Spindelegger besorgt über religiöse Gewalt in Nigeria

Medien: achtköpfige christliche Familie am Sonntag brutal ermordet

Wien (OTS) - Außenminister und Vizekanzler Michael Spindelegger äußerte sich heute besorgt angesichts sich häufender Berichte über Gewalttaten zwischen religiösen Gruppen in Nigeria. Zuletzt berichteten internationale Medien über das Schicksal einer achtköpfigen christlichen Familie, die gestern in einer gemeinsam von Christen und Moslems bewohnten Region Nigerias auf grausamste Weise ermordet worden sein soll.

Spindelegger rief alle Seiten dazu auf, der Spirale der Gewalt ein Ende zu setzen. Die Verantwortlichen für religiös motivierte Verbrechen - egal von welcher Seite sie begangen werden - müssten zur Rechenschaft gezogen werden. "Die Gewaltakte, die uns berichtet werden, sind erschütternd und Ausdruck einer unfassbaren Barbarei. Straflosigkeit kann hier keine Option sein" unterstrich Spindelegger. Bestehende Spannungen zwischen den verschiedenen religiösen Gruppen müssten durch Dialog gelöst werden, betonte der Außenminister, der die religiösen Gruppen zu "mehr Miteinander" aufrief.

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