Leitl: Schüssel hatte den Mut, notwendige Reformen anzupacken

Mandats-Zurücklegung des früheren Bundeskanzlers ist zu respektieren - Vorwürfe rund um Telekom sind durch Justiz aufzuklären

Wien (OTS/PWK621) - Wenn der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nun sein Abgeordneten-Mandat mit der Begründung zurücklegt, er wolle damit ohne schuldhaftes Verhalten die gerichtlichen Untersuchungen in der Causa Telekom erleichtern, so ist dieser Schritt zu respektieren, reagiert WKÖ-Präsident Christoph Leitl auf die Ankündigung Schüssels, sich aus dem Nationalrat zurückzuziehen. So wie der ehemalige Kanzler und frühere Wirtschaftsbund-Generalsekretär will auch Leitl die Vorwürfe rund um die Telekom durch die Justiz aufgeklärt wissen.

Fairerweise müsse - so Leitl - auch auf die Verdienste Schüssels für den Wirtschaftsstandort Österreich hingewiesen werden. Etwa auf die Senkung der Körperschaftssteuer, welche Österreich für Investoren attraktiv gemacht hat. Leitl: "Schüssel hatte den Mut und Ehrgeiz, notwendige Reformen anzupacken und umzusetzen."

Der WKÖ-Präsident geht davon aus, Schüssel auch künftig für Österreichs Wirtschaft tätig sein wird. Der ehemalige Kanzler habe vielfältige Kontakte in die EU und nach Osteuropa, vor allem nach Russland aufgebaut, welche auch in Zukunft für die heimische Wirtschaft von Vorteil sein könnten. (RH)

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