Weninger: Klimaschutz als Jobchance nutzen

Mit der Energiewende sollen 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger sieht die von der Bundesregierung eingeschlagene Energiewende auch als Chance für die regionale Wirtschaft. "Das Jobangebot im Ökobereich reicht von der Fassadendämmung über Installationstechnik bis in den Forschungs-und Entwicklungsbereich", so Weninger am Montag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem steirischen Abgeordneten Josef Muchitsch in Leibnitz. Laut Expertenmeinung sollen in den nächsten Jahren rund 100.000 neue zukunftssichere Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen. "Umwelt und Wirtschaft sind längst kein Widerspruch mehr", betont der SPÖ-Umweltsprecher. ****

"Die österreichische Umweltwirtschaftsbranche ist unser größter Wachstumsmarkt", betonte Weninger. Der sogenannte "Green Job"-Bereich sei um 3,7 Prozent gewachsen. Rund 200.000 Menschen in Österreich finden ihren Arbeitsplatz bereits in der Umweltwirtschaft. "Es ist uns gelungen, diese Entwicklung mit gezielten Förderungen maßgeblich zu forcieren. Jede Investition in den Ausbau von 'Green Jobs' bringt mehr Klimaschutz, Energiesicherheit, Wirtschaftswachstum und Aufschwung" so Weninger.

"Bis 2014 stellen wir jährlich 100 Millionen Euro für die Steigerung der Energieeffizienz zur Verfügung. Dadurch werden 15.000 Projekte in Österreich unterstützt, Investitionen von 700 Millionen Euro ausgelöst und 10.000 'Green Jobs' gesichert bzw. geschaffen", sagte der steirische Abgeordnete Josef Muchitsch. Für 2011 seien bereits mehr als 85 Prozent der Fördermittel bei den privaten Sanierungen ausgeschöpft, betonte Muchitsch.

Als wichtigen Schritt in Richtung Energiewende und als Motor für neue Jobs im Umweltbereich bezeichnet SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger das neue Ökostromgesetz. "Mit der Erhöhung der Fördermittel für den Ökostromausbau von derzeit 21 Mio. Euro auf künftig 50 Mio. Euro ist der Weg Österreichs zum Ökostromland geebnet. Das neue Ökostromgesetz soll die Energieerzeugung nachhaltiger gestalten und sicherstellen, dass Österreich bis zum Jahr 2015 ohne Atomstrom-Importe auskommen wird", so Weninger. (Schluss) sc/rm/mp

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