GPF: Nein zu weiteren Privatisierungen - ÖVP hat Wirtschaftskompetenz endgültig verloren

Die Vergangenheit zeigt, wohin die Wege geführt haben

Wien (OTS/GPF/ÖGB) - Ein klares Nein zu weiteren Privatisierungsschritten kommt von Helmut Köstinger, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF). Die ÖVP sollte vielmehr darauf schauen, dass die Affäre bei der Telekom restlos aufgeklärt wird und die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden, statt mit weiteren Privatisierungsdebatten politisch von dem Skandal ablenken zu wollen.++++

Jetzt auch noch das restliche Familiensilber zur Schadensgutmachung neuerlich der Wirtschaft opfern zu wollen, zeigt sehr deutlich, dass die ÖVP nichts dazu gelernt hat und offenkundig nur mit reinen Ablenkungsmanövern politisch durch die Affäre durchtauchen möchte. Die Politik hat zunächst das durch die Korruptionsaffäre verloren gegangene Vertrauen in Wirtschaft und Politik wieder herzustellen.

"Den Schaden an der Telekom durch weitere Privatisierungsschritte ausgleichen zu wollen, kann von den ArbeitnehmerInnen und den Kunden keinesfalls akzeptiert werden. Auch die ÖVP muss einmal erkennen, dass ihre Wirtschaftspolitik der letzten Jahre gescheitert ist. Österreichische Infrastrukturbetriebe dürfen künftig keine Selbstbedienungsläden mehr sein, sondern müssen ihre Aufgaben und Leistungen für die Bevölkerung auch wahrnehmen können. Mit weiteren Privatisierungen den Druck weiter zu erhöhen ist jedenfalls der falsche Weg", so Helmut Köstinger abschließend.

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Thomas Linzbauer, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten, Biberstraße 5, 1010 Wien, Tel. 01/5125511-21 oder 0664-6145400,

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