Hundstorfer eröffnet ein Sozialattaché-Büro in der Republik Moldau und unterzeichnet ein Abkommen über Soziale Sicherheit

Wien (OTS/BMASK) - Auf Einladung seiner moldauischen Amtskollegin Valentina Buliga, Ministerin für Arbeit, Soziales und Familie, wird Bundesminister Hundstorfer vom 5. bis 6. September in die Republik Moldau reisen. Während seines Besuches in Chisinau wird der Sozialminister gemeinsam mit Ministerin Buliga ein bilaterales Abkommen über die Soziale Sicherheit unterzeichnen. ****

Das Sozialversicherungsabkommen soll die beiden Staaten im Sozialbereich näher rücken lassen. Ebenso soll durch das Abkommen ein "weitestgehender Schutz im Bereich der Pensionsversicherung durch die Gleichbehandlung der beiderseitigen Staatsangehörigen, die Zusammenrechnung der Versicherungszeiten für den Erwerb von Leistungsansprüchen und die Pensionsfeststellung entsprechend den in jedem Vertragsstaat zurückgelegten Versicherungszeiten sichergestellt werden", so Hundstorfer.

Im Rahmen des zweitägigen Besuches wird es ebenfalls Arbeitsgespräche mit Wirtschaftsminister Valeriu Lazar, zuständig für Konsumentenschutz, und mit Natalia Gehrmann, Vizeministerin für Äußeres, geben.

Seit Oktober 2010 befindet sich einer der 3 Attachés des BMASK in Moldau. Sozialminister Hundstorfer wird die Eröffnung des Sozialattaché-Büros in Chisinau vornehmen und darüber hinaus das erfolgreiche Sozialzentrum "Casa Nadejada" in Vechi, gegründet von Pater Sporschill und seiner Organisation "Concordia" besuchen. Außerdem wird der Minister nach Pîrîta (Stadt der Kinder) reisen und der Einrichtung "Oraselul Copilariei" einen Besuch abstatten.

Die österreichischen Erfahrungen in den Bereichen Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sind international sehr gefragt und sollen in Form von ExpertInnenseminaren, die vorwiegend in Moldau veranstaltet werden sollen, präsentiert und vermittelt werden. Auf diese Weise will man der Republik Moldau sowohl bei der Entwicklung der sozialen Infrastruktur als auch bei Gesetzesreformen beistehen. Hundstorfer betonte außerdem "dass das Sozialministerium auch Sozialprojekte in Moldau unterstützt und somit die Basis für weitere Kooperationen schafft". (Schluss)

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