Familien in den Mühlen der Justiz

Zur sogenannten "unabhängigen Justiz": Väter ohne Rechte kennen die Praxis...

Wien (OTS) - In seiner Ausgabe vom 3.9.2011 berichtet der "Kurier" "wie namhafte Sozialdemokraten 1997 die Beeinflussung der Personalpolitik in der Justiz planten". Verschwörungstheorie oder plausible Fakten?

Was das Familienrecht betrifft, so passen die vom Kurier erwähnten Vorgänge ins Bild der Realität. Immerhin findet sich auf S. 109 des aktuellen Regierungsprogramms die "Stärkung der Familiengerichtsbarkeit" und darunter die "Reform bei der Ausbildung und Rekrutierung".

Wie man aus der Richtervereinigung hört, sind im Familienrecht besonders viele junge RichterInnen tätig, die sich ihr Einsatzgebiet im Gegensatz zu fortgeschritteneren Kollegen nicht aussuchen können. Das Familienrecht sei sozusagen die unterste Stufe der Karriereleiter. Lebenserfahrung, etwa eigene Erfahrungen mit Familie und Kindern, zählt ausgerechnet hier wenig. Familienrichter würden aber maximal 50% ihrer Tätigkeit dem Familienrecht widmen, da dieses so belastend sei.

Das Justizministerium meint zum Anteil der Frauen in der Justiz:
"Im Bereich des richterlichen Nachwuchses beträgt dieser weit mehr als 60 Prozent."

Alle genannten Fakten decken sich mit den Erfahrungsberichten betroffener Väter und ihrer Angehörigen: Familienväter treffen bei Gericht auf junge Richterinnen, die mit oft abenteuerlichen Begründungen und unter dem Deckmantel der freien Beweiswürdigung die Obsorge an die Mutter vergeben und somit Unterhalts- und Sozialleistungen für eine wichtige Klientel der SPÖ sichern: Die Alleinerzieherinnen.

Während der oft jahrelangen Verfahren zu Scheidung und Obsorge (deren Dauer von offizieller Seite gern untertrieben wird) werden Vätern ihre Kinder im Zusammenspiel von Gericht, Jugendamt, Gutachtern etc. solange entfremdet, bis die Kinder im Loyalitätskonflikt und unter oft massivem Druck sagen, dass sie den Vater nicht sehen wollen. Was sogleich auf Akzeptanz seitens des Gerichts stößt.

Und wer stemmt sich Umfragen und Mehrheiten zum Trotz gegen die gemeinsame Obsorge und eine Familienrechtsreform? Richtig: Es sind die SPÖ Frauen und die Ministerin für Frauen und Gleichbehandlung.

Rückfragen & Kontakt:

Väter ohne Rechte, Mag. Guido Löhlein, Tel. 0664 80271619, office@vaeter-ohne-rechte.at

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