Kogler zu Privatisierungen: ÖVP-Kopf will von schwarz-blauem Korruptionssumpf ablenken

Grüne sehen gute Gründe für Basisinfrastruktur in öffentlicher Hand

Wien (OTS) - "Es gibt derzeit überhaupt keinen Bedarf für eine Privatisierungsdebatte. ÖVP-Klubobmann Kopf bricht die Debatte vom Zaun, um vom schwarz-blauen Korruptionssumpf und insbesondere vom Telekom-Desaster abzulenken", sagt Werner Kogler, stv. Bundessprecher der Grünen.

"Privatisierungsvorgänge in der schwarz-blauen Ära haben des öfteren mehr Schaden angerichtet als genutzt. Da wurde etwa die BUWOG um eine Milliarde unter Wert verschleudert. Genutzt hat es nur jenen, die sich im Hochegger'schen Geldverteilerkreis befunden haben. Vielleicht ist ja die ÖVP-Parteikasse schon auf die nächste Privatisierungs-Tangente angewiesen," stellt Kogler fest.

Die Privatisierungen sieht Kogler so: "Die Eigentümerstruktur bei einem Ölkonzern ist für uns Grüne keine Glaubensfrage. Aber es gibt genug gute Gründe um Basisinfrastrukturunternehmen, wie etwa die Post, im öffentliches Eigentum zu behalten."

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