VIER PFOTEN: Wiener Schwäne werden mit Steinen und Stöcken vertrieben

Naturbad heißt Rücksicht auf Natur nehmen / Tierquälerei muss verfolgt werden

Wien (OTS) - Unfassbare Nachrichten von der Alten Donau: in zumindest zwei Bädern (Bundesbad und Strandbad) werden Schwäne samt ihren Familien von herzlosen Angestellten im Auftrag ihrer tierfeindlichen Chefs grausam vertrieben. Die Tierschutzorganisation schreitet nun ein und protestiert heftig gegen die Tierhasser.

Seit einigen Wochen werden die vielgeliebten Schwäne an der Alten Donau mit Stöcken, Besen und sogar Steinwürfen vertrieben, da man den Kot der Wasservögel nicht auf der Wiese haben möchte. "Erschreckend ist für VIER PFOTEN nicht nur die Tatsache, dass Bademeister & Co. Gegen die schönen Tiere dermaßen grausam vorgehen, sondern auch Badegäste schon auf die Tiere schießen", schildert Geschäftsführerin Johanna Stadler entsetzt. "Schwäne sind Teil der Natur und wer in ein Naturbad geht, muss sich damit abfinden - Tierhasser können ja in ein eines der vielen Wiener gechlorten Schwimmbäder gehen."

Doch es gibt auch tierfreundliche Badegäste, die sich hinter die Tiere gestellt und eine Unterschriftenaktion gestartet haben - leider bisher ohne Erfolg, weshalb sich nun verzweifelte Informanten an VIER PFOTEN gewandt haben. Zuvor war eine Familie, die sich für die Schwäne stark machte, mit Badeverbot belegt worden. Es wurden sogar sechs Polizisten gerufen, um sie entfernen zu lassen, die sich aber nicht dafür hergaben. Nun werden sie laut eigenen Angaben mit Lautsprecherdurchsagen gemobbt und wurden aufgefordert ihre gemietete Badekabine zu räumen.

"Wieder einmal wird auf erschreckende Weise klar, welchen Stellenwert Tiere in unserer Gesellschaft haben, und dass Natur und Tiere für Menschen weichen müssen", so Stadler. "Wir werden uns mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen um uns für die Tiere und die tierfreundlichen Badegäste stark zu machen. Wer Schwäne quält muss mit einer strafrechtlichen Anzeige rechnen. Auch die EU-Vogelschutzrichtlinie stellt Wildvögel wie Schwäne unter Schutz."

Rückfragen & Kontakt:

Johanna Stadler
0664/122 1051

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPF0001