Banküberfall zahlt sich nicht aus

Banken rüsten weiter auf

wien (OTS) - "Ich gratuliere der Polizei zum Fahndungserfolg!", freut sich Dr. Georg Kraft-Kinz, Sicherheitssprecher der Sparte Banken in der Wirtschaftskammer Wien und GD Stv. der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien über die Aufklärung der größten Bankraubserie in Österreich. "Banküberfall zahlt sich nicht aus!", so Kraft Kinz und informiert über eine Sicherheitsoffensive der Wiener Banken.

Ab sofort gibt es eine verstärkte Bewachung der Bankfilialen durch eigene Sicherheitsdienste der Banken und erhöhte Streifentätigkeit durch die Wiener Polizei. Damit reagieren die Wiener Banken und die Exekutive auf die Häufung der Banküberfälle in den vergangenen Wochen. "Wir werden offen und verdeckt unsere Filialen bewachen, außerdem gibt es neue Überwachungskameras, neue Kamerapositionen innerhalb und außerhalb der Bankfilialen - das Risiko erwischt zu werden ist hoch!" so Georg Kraft-Kinz. Er verweist auch auf die drohenden hohen Haftstrafen:"Eine Verurteilung zu zwei Jahren unbedingte Haft für eine Beute von 6.000,-- Euro hat Anfang des Jahres ein 22 jähriger Täter ausgefasst."

Darüber hinaus hat die Wirtschaftskammer Wien begonnen, nach Banküberfällen für zielführende Hinweise die zur Ausforschung des Täters führen Geldprämien anzubieten. Im vergangenen Jahr sind insgesamt 12.000,--Euro an aufmerksame Bürgerinnen und Bürger ausbezahlt worden.

"Das Zusammenspiel von verstärkten zivilen und uniformierten Polizeistreifen zur Bankenüberwachung, die Schulung der Bankenmitarbeiter und die Sicherheitsmaßnahmen der Geldinstitute zeigen Wirkung", betont auch Wiens Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl. "Wir werden diesen erfolgreichen Weg gemeinsam mit unseren Partnern fortsetzen. Die Klärung der größten Bankraubserie in der österreichischen Kriminalgeschichte unter Federführung der Wiener Polizei war nur durch jahrelange intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit möglich." so Pürstl abschließend.

Reduzierte Bargeldmengen im Kassabereich - hier ist kein schnelles Geld zu holen

Außerdem werden in den Banken Maßnahmen gesetzt, dass im Kassabereich die Bargeldmengen reduziert werden. So wurde die durchschnittliche Beutesumme in den letzten Jahren bereits um zwei Drittel gesenkt. Diese Maßnahme ist ein weiteres deutliches Signal an potenzielle Bankräuber, dass "in keiner Bank das schnelle Geld zu holen ist!", so Kraft-Kinz. Für Kunden ist eine Wartezeit auf einen größeren Geldbetrag in der Regel kein Problem, für einen Bankräuber potenziert sich das Risiko erwischt zu werden. Die Folge sind geringe Beutesummen.

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