VSStÖ: Studiengebühren sind kein Weg zur sozialen Absicherung

Sünkels Vorschlag ist ein reines Horrorszenario

Wien (OTS) - "Sünkels Vorschlag Studierende sollten über Studiengebühren das Loch im Beihilfensystem stopfen ist nichts anderes als ein Horrorszenario. Sogar im Bericht der Expert_innenkommission zur Einführung der Studiengebühren 2001 wurde eindeutig festgestellt, dass alleine die Tatsache, dass Studiengebühren eingehoben werden, vor allem Menschen mit sozial schwachem Hintergrund vom Studieren abhält. Sünkel würde so den Betroffenen also noch mehr schaden, anstatt zu helfen.", so Mirijam Müller, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

"Man muss endlich aufhören, von reichen Studierenden zu träumen, das sollte schön langsam auch die Uniko erkennen. Hohe Einkommen beziehen höchstens die Eltern der bereits volljährigen Studierenden, warum es ausgerechnet im Hochschulsystem plötzlich Sippenhaftung geben soll, ist mir völlig schleierhaft.", so Mirijam Müller weiter.

"Die immer größer werdenden Lücken im System zur sozialen Absicherung, das diesen Namen nach den Anschlägen auf Studierende im vergangenen Jahr eigentlich gar nicht mehr verdient, müssen dringend geschlossen werden. Einmal mehr möchte der VSStÖ an die lange bestehende Forderung nach der Direktauszahlung der Familienbeihilfe sowie die Einführung eines Grundstipendiums erinnern. Eine Finanzierung ist über ein verbessertes Steuersystem einfach machbar. " so die Bundesvorsitzende des VSStÖ abschließend.

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