FPÖ NÖ für mehr Unterstützung der Jugend und von Familien

Sozialpolitscher Kahlschlag der ÖVP muss rückgängig gemacht werden

St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz "Schulbeginn:
Zeit für Reformen" sprachen sich LR Barbara Rosenkranz, FP-Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart und RFJ NÖ-Landesobmann Stefan Berger für mehr Unterstützung der Jugend sowie der Familien in NÖ aus.

"Die Kosten für die Grundausstattung eines Schülers betragen heuer durchschnittlich 130 Euro. Nachdem die ÖVP bereits die Schulstarthilfe sowie die 13. Familienbeihilfe gestrichen hat, werden die Familien, die Leistungsträger unseres Staates, mit dieser massiven Teuerung allein gelassen. Es ist daher ein Gebot der Stunde, dass unsere Familien nachhaltig finanziell unterstützt werden. Die Freiheitlichen treten daher für ein Steuersystem mit einem gerechten Lastenausgleich, inflationsangepasste Familienleistungen, sowie eine Schulstarthilfe für alle Pflichtschüler ein. Ernsthafte Familienpolitik ist gefordert, wahltaktische "Zuckerl", die wieder zurückgenommen werden, dienen den Familien nicht. Wenn die ÖVP es mit zielgerichteter Familienpolitik tatsächlich ernst meinen würde, könnte sie diese jederzeit mit Unterstützung der FPÖ im Nationalrat umsetzen. Eine Mehrheit ist bereits seit etlichen Jahren vorhanden -die Volkspartei sollte diese Möglichkeit ergreifen, wenn sie noch ernst genommen werden will", so LR Barbara Rosenkranz.

Für RFJ NÖ-Landesobmann Stefan Berger ist auch eine Aufwertung des Lehrberufs, eine effektivere Interessenvertretung der Jugend sowie die Einführung eines Jugendstartgeldes unabdingbar.
"Um für die Zukunft unseres Landes einen soliden Handwerksstand sicherzustellen, ist eine gesellschaftliche Aufwertung des Lehrberufes notwendig. Den Lehrlingen muss dafür mehr Geld zum Leben übrig bleiben, wofür wir Jungfreiheitliche den kostenlosen Besuch von Schülerheimen während der Berufsschulzeit fordern. Es sollte auch in NÖ nach Kärntner Vorbild ein Jugendstartgeld eingeführt werden, der unseren Jungen den Eintritt in das Erwachsenenleben finanziell erleichtert, da gerade diese meist auf keine Reserven zurückgreifen können. Ein weiteres Anliegen des RFJ NÖ ist auch die Einrichtung eines NÖ Jugendlandtages, in welchem die Jugend ihre Interessen besser kommunizieren und vertreten kann", erklärt Berger.

FP-Jugendsprecher Christian Höbart spricht sich auch klar für die Einführung einheitlicher Schulbekleidung aus, um den "Markenterror" an unseren Bildungsstätten zu beenden.

"Einheitliche Schulbekleidung steigert das "Wir-Gefühl" der Schüler und wirkt sich damit auch positiv auf die schulische Leistung aus. Außerdem setzt man dadurch auch dem "Markenzwang" ein Ende, da dieser oft zu Mobbing führt und diesen nur Kinder vermögender Eltern durchhalten können. Soziales Konkurrenzdenken muss an unseren Schulen Geschichte sein!", schließt NAbg. Christian Höbart.

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