SP-Valentin zu Wasserrohrnetz: "Sanierung läuft auf Hochtouren"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Aussagen des ÖVP-Gemeinderats Roman Stiftner und FPÖ-Gemeinderats Udo Guggenbichler sind hinsichtlich ihrer messerscharfen Unlogik, wohl kaum zu überbieten", stellt Erich Valentin, SP-Gemeinderat und Umweltausschuss-Vorsitzender fest. Einerseits bemängeln sie, dass die Sanierung des Wasserrohrnetzes zu langsam vor sich gehe. "Dazu sei ihnen gesagt: die Sanierung läuft auf Hochtouren. Die Stadt investiert jährlich 30 Millionen in den Neubau, die Erneuerung und Instandhaltung der Wiener Wasserrohre. Dazu kommt die kürzlich gestartete Rohrnetzerneuerungs-Offensive, bei der die neuesten technischen Möglichkeiten zum Einsatz kommen, wie etwa das Sechs-Säulen-Programm", erklärt Valentin.

Wasser: seit 1995 Mindereinnahmen von 500 Mio. Euro

Die behaupteten Einnahmenüberschüsse im Bereich der Wasserwerke dürften auf einen Knick in den Pupillen der vereinten Oppositionsgemeinderäte zurückzuführen sein, denn ein korrekter Blick in die Tabellen zeige klar: die seit 1995 nicht erhöhten Wassergebühren, haben zu Mindereinnahmen von 500 Millionen Euro geführt.

Nachdem ÖVP und FPÖ scheinbar eine noch stärkere Beschleunigung der Sanierungstätigkeit, bei gleichzeitiger Gebührenstagnation wünschen, lässt dies nur den Schluss zu, dass ÖVP und FPÖ die Wasserversorgung herabwirtschaften wollen, um danach - so wie bereits der jetzige nicht amtsführende ÖVP-Stadtrat Wolfgang Gerstl vor zehn Jahren - eine Privatisierung des Wiener Wassers fordern zu können", sieht Valentin den wahren Beweggrund. "Im Gegensatz dazu sichern wir die Wasserversorgung der Wienerinnen und Wiener für die nächsten Generationen", so der SP-Gemeinderat abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81923
Mail: martin.schipany@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004